Band 
Zweyter Theil.
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und 1670. die Supcrintendentur er«hielt. AIs ihn hierauf der ftanzösi-sche Krieg nöthigte/ sich nach Calbezu begebe»/ machte ihn der Herzogvon Mecklenburg zum Professor derGottesgelc-Hchkit / Superintendentenuod Consistorialrath zu Rostock/ woerden f. May 17>6. gestorben ist.Seine vornehmste Schriften sind:dloÄes ckriliisn« 8. Lxercirario-nes vsrü Lrgumenki; ^äparams säluppl kitlor. 000165. 8ec. XVl.klittori« Inäiikerentilmi ; kurzeNachricht von der Religionder heurigen Griechen/ undviele andere.

Fetlh. ( Everhard) aus Elburg inGeldern gebürtig / lebte im XVI.Jahrhundert/ und hatte sich in denschönen Wissenschaften, besondersder griechischen und ebräischen Spra«che wohl umgesehen. Die Unruhenin den Niederlanden nöthigten ihn,sich nach Frankreich zu begeben, woCasaubonus/ die Herren Dupuyund Thuanus viele Freundschaft vorihn hatten. Er lehrte einige Zeitdie griechische Sprache daselbst. AISer einsmals mit einem Bedientennach Rochelle reisete, ließ er sich voneinem dasigen Bürger erbitten in seinHauS zu kommen/ und von da ankonnte man, aller Nachforschungender Obrigkeit ungeachtet, nichtsmehr von ihm in Erfahrung drin«gen. Von seinen Handschriften hatman nachgehendszu Leiden ^migui-tarum komericarum l.. IV. 1677.herausgegeben.

Felde, ( Albrecht zum ) ein lutherr«scher Gottesgelehrter, gebohren zuHamburg den 9. Sept 167s, stu-dirte zu Leipzig, Wittenberg undKiel, wurde >704. Prediger zuTönningen, 1709. aber Professorder Gottesgelahrheit, Logik undMetaphysik zu Kiel, worz» «1712.«och die erste Predigersteüe an derNikolauskirche erhielt, und starb den

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-7. Decemb. 17,0. Unter seinenSchriften sind: ScriÄurw ^nribots-verinn» ; Inttiwriones cbeologi»morslis ; koliiic» 8scr2 etc.Felde«, (Joh. von) ein berühmterWeltweiser und Rechtsgelehrter undFürstlich «Anhaltischer Rath, waranfangs Professor der Mathematikzu Helmstädt, zog aber nach diesemauf sein Gut Neukircheo zwischenMerseburg und Halle, und wolltedaselbst gleichsam eine besondere A-cademie ausrichten, zog auch ver»schiedene Studenten dahin, undstarb endlich zu Halle um l6Lz.Er war einer der ersten, der überden Grotius conimentirt, hat aucheinige andere Schriften hinterlas-sen.

Felibien , ( Andr. ) ein berühmterSchriftsteller des XVII. Jahrhun«derts, gebohren >619. zu ChartreSaus einer der ansehnlichsten Familiendieser Stadt, studirte zu Paris, underwarb sich durch den glücklichenFortgang seines Fleisses sowohl inden schönen Wissenschaften als Kün-sten die Hochachtung der Gelehrten.Als er mit dem französischen Abge-sandten Marquis de Fonrenay Ma-keln! als Secretär nach Rom gieng,machte er mit Pouffin Freundschaft,der seinen Geschmack in den schönenKünsten noch vollkommener machte.Nach seiner Rückkunft bediente sichFouquet seiner, und Colberk machteihn >666. zum Historiographus derkönigl. Gebäude, und 167,. zumAufseher über die Antiquitäten deSKönigs. AIS 166;. Colbert dieAcademie der Inschriften und Mün-zen errichtete, war Felibien unterden 8. ersten Mitgliedern derselben,und starb zu Paris den n. Juni»169s. Man hat viele Schriftenvon ihm; die vornehmsten sind: Ln-treriens tur les vies er les ouvra-Zss cles plus excellems xeinrres;les Principe« <le I'-IrcbiceLturs.

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