Band 
Zweyter Theil.
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Feronia, am Fuß des Berges Do-rnte, wo sie einen Tempel und eingeheiligtes Gehölze hatte. Siewar auch die Göttinn der sreygelasse-neu Knechte, welche in ihrem Tem-pel den Hut, als das Zeichen ihrerFreylassung, empfiengen.

Kerracci, (Marc. Anton.) ein ita-liänischer Philologus, war Dom-herr und Doctor zu Monlfelice, wieauch Präsectus Studiorum im Se-minario zu Padua, und starb den,8- Apr. 1748. Seine Schriftensind: Lxerciraliones rliewricse inOraciones 1?. I^ivii ksravini; Oi5-lerrgrivnes criric« in lingusmekraiesm, und andere.

Ferrand, (Jacob) ein franzöüscherArjt lebte zu Anfang des XVII.Jahrhunderts, und war von Agengedüttiq. Er hat einen Tractat:

klslsclie 6e I'^mour geschrieben,der i6rr. zu Paris gedruckt wor-den.

Ferrand, (Joh.) ein französischerRechtsgelehrter des XVI. Jahrhun-derts, aus Anjou gebürtig, warProkurator des Königs im Präsidialzu Mans. Er schrieb IrricL äes6roits ec xrivileges clu koyaumeüe krance, den er König LudwigXli. zugeschrieben und einige andereWerke.

Ferrand, (Ludwig) ein Parlaments-advo^at zu Paris und geschickterGottrsgelehrter, war zu Toulon denz. Oct. 164s. gebohren. Erlegtesich mit vielem Fleiß auf die morgen,ländliche Sprachen, und aus dieheilige und weltliche Alterthümer,»mdstarbdeni«.Merz 1699. SeineSchriften sind: k.eilexion; iur lareligion ckrerienne, wofür ihm diefranzösische Geistlichkeit 1680. einePension von 800. Pfunden angewie-sen; l.iber kialmorum cum srgu-rnenrir, prrapkr-iti er snnocrrioni-dus; äe ir Loimoiliance äe vieu

«rc. Es ist aber in seiueu Schriften

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mehr Gelehrsamkeit als Ordnungund Gründlichkeit.

Ferrandus, ( Fulgentius) ein ge-lehrter Diaconus an der Kirche zuCarthago im VI. Jahrhundert, wardes Fulgentius Ruspensis Schüler,und einer der ersten, der sich widerdie Verdammung der Capitelnerklärt bat. Man hat Lrevi-tio-nem Lanonum eccleiiatlicoruMund anders von ihm.

Ferrara, (Renata von Frankreich,Herzoginn von) eine durch ihre Tu-genden und ihren Eifer vor die pro-testantische Religion berühmte Prin-zessinn , war Ludwigs XII. undAnna von Bretagne Tochter, undwurde zu Blois den »f. Oct. ifio.gebohren. Nachdem sie dem Erz-herzog Carl von Oesterreich, nach-maligem Kayser CarI V. und Marg-grasen Joachim von Brandenburgversprochen gewesen, wurde sie en!^lich an Hercules von Este II. Her-zog von Ferrara und Modena ver-mahlt. Sie bekam eine Abneigungvor der katholischen Religion, wel-che einige ohne genügsamen Grundbloß von den Händeln zwischen PabstJulius II. und ihrem Vatter her-leiten wollen, gieng nach Frank-reich, und bekannte sich öffentlichzur rcforinirten Kirche, wiewohl siedie Kriege der Reformirten inFrankreich niemals gebilligt. Sirstarb zu Montargis den Jun.

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Ferrari, (Barthol.) von Maylandgebürtig, wo er -497- das Lichterblickt, errichtete eine genaue Freund-schaft mit Anton Maria Zacharia,und Jacob Anton Morgia, undstiftete mit ihnen die Congregationder requlirten Geistlichen , die manLarnabtren nennt. Ferrari wur-de 154». ihr Superior, und starb!f 44 -

Ferrari, (Franz Bernhardin ) lat.

, ein berühmter Antiqua-rius,