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von erstaunlicher Gelehrsamkeit, und>7k ;> zu Par s in 6 . Folianten neuaufgelegt worden ist; Olostariummemi» er instm» Oeseciraris in r.Foliianten ; LIistoeis V^rsnrinL äu-plieii ( ommenrsrio er nrimmis il-lustnLcs, so auf groß Pappier r 68 o.zuPiaris gedruckt, und sehr rar ist rc.Er brat auch gute Ausgaben der Hi-lls: ne des H. Ludwigs, welche Join-viile geschrieben; des Zonaras, desLknonici palekalls erc. mit An-merkungen und gelehrten Abhandlun-gen cans Licht gestellt. Einer seinerBrülder, Johann Fresne,ein bierühmter ParlamentsadvocatzuPariis, bat den journsl cles >^u-chenrcös 6u ksrlemenr angefangen,den hernach andere fortgesetzet ha-ben.
Lresne , ( Peter Forget de) sieheForger.
Sresnc>y , ( Carl Alphons. clu) eingeschickter französischer Dichter undMahiler, gebühren zu Paris i 6 rr.war won seinem Vater der Arzney-kunst gewidmet, und daher mit vie-ler Sorgfalt zu den Studien ange-führt ; er fühlte aber eine so starkeNeigung zur Dichtkunst und Mahle-rey, baß er von der Arzneywiffen-schaft nichts hören wollte. Er lerntewider den Willen seiner Eltern dieZeichnung beym Perrier und Vouet,und hielt sich nachmals zu Rom aus.Hier machte er mit Mianard > 6 r 6 .Freundschaft, die bis an seinen Toddaurte. Er starb > 6 §s. bey einemseiner Brüder 4. Meilen von Paris.Ausser seinen Gemählden, welche intitanischem Geschmacke verfertigtsind, hat man eig lateinisches Ge-dicht : ste ^rre grapkicz von ihm,welches nicht nur vielmals aufgelegt,sondern auch um seiner Vortrestich-krit willen ins französische und eng-lische übersetzt worden ist.
Htstor. Handw. (rter Th.)
Lr
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Hresny, (Carl Miere c!u) KönigsLudwig XIV. in Frankreich Kam»merdiener, Controlleur der königl»Gärten und geschickter Dichter, ge«bohren zu Paris »648 , hatte einenatürliche Gabe und Geschmack vordie Musick, die Zeichnung-Mahler«Bildhauer und Baukunst und alleschönen Wissenschaften. Hiemitverband er noch die Geschicklichkeit,Gärten wohl anzulegen, um bereuwillen ihn der König zum Control-leur seiner Gärten machte. Er er«hielt überdiß das Privilegium zu rüner grossen Spiegelfabrick, die zwarguten Fortgang hatte ; äu Fresn-aber wußte sich selbige nicht recht zunutz zu machen. Er verließ hieraufden Hos, und sehte sich nach Paris,trat mit dem berühmten Comoedien»schreiber Renarb in Gesellschaft, undhatte Theil an der Comoedie I»soueur. Du Fresny arbeitete langvor daS alte italiänische Theater,hieraus vor da« französische, und zu«letzt am lVlercure galanr, und starbzu Paris den 6 , Oet. 17»». Sei«ne Schriften sind 17)zu Paris ia6 . Duodezbänden zusammengedrucktworden. I.es ^mutemens seriell»er comigues , so auch darinnen ste«hen, haben viele Liebhaber gefumden.
Frey, (Jacob) einer der gröste»Kupferstecher des xvm. Iahrhun«derts, gebohren zu Lucern den 17.Febr. 168 >, zeigte von Kindheit aueinen unwiederstehlichen Trieb zumZeichnen, wurde aber nichts bestowe«niger von seinem Vater I. Heinerich Frey, einem geschickten Bild»Hauer, wider seinen Willen zu einemWagner gethan, bis ihn «ia naherAnverwandter, der in allerhandmetallenen Zierrathen und eingeleg-ter Arbeit von Messing und Elfen-bein sehr geschickt war, zu sich nahm,und den jungen Frey mit dem Grab,stichel unter seiner Aufsicht arbeitenAaa ließ.