Band 
Zweyter Theil.
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»573 Ge

IL Maison äe krrmce, Paris 171-,in 4 und »och zerschiebenr , so inMLü8 vorhanden sind.

Gewdre, (Ludwig le) ein geschickterframzöstscher Geschichtschreiber, vonRinum gebürtig, hielt sich an den be«rühmten Erzbischos von Rouen, nach«maihligen Erzbischos zu Paris, Har«lay>, der ihm 1690. einCaoonicatzuNvlredame gab. Le Geudre wurdeEmdcautor bey eben dieser Kirche,uaid Abt bey Notrcdame zu Clairr-Fontaine, und starb ru Paris den >.Fe>br. >711. im 7 8 stea Jahr. Ihmhalt man die Stiftung des Preises zudamken , welcher seit «747. auf derUnnversität ru Paris ausgetheilt wird.Er hat vieles geschrieben. Das vor«vehmste ist das Leben des Herrnvo n Harlay, seines grossen WohlIhälters, in lateinischer Sprache; lesLloeurs ec les dourumes äes krsn-coüs äsns les äifferens rems äe lslVIonsrekie; Hikvire äe krrnce inz. Folio- und 7. Luodezbäodeu; Vieäu Lsräinsl ä'^mboise, und andre.Gendre, (Nicol. le) ein geschickterBi ldhauer des xvn. Jahrhunderts,vorn Estampes gebürtig, von demmag, schöne Werke in der Kirche j«St. Nikolaus cki Chardonnrt zu Pa-ris antrift. Er starb in dieser Stadt1670. j,n rissen Jahr.

VenDron, (Claud. Deshais) ein be-rühmter ftanzösischer Doctor derArzneykunst der Faeultät von Mont-pellier, und ordentlicher Leibarzt vonKönig Ludwigs XIV. Bruder, unddem Herzog, Regenten von Frank»reich, war aus einer angesehenen Fa-milie in Beaucr entsprossen. Erzeigte von Jugend auf grosse Nei«gung und Gaben zur Naturgeschichteund Arznrykuost, und suchte den Um-gang mit gelehrten Leuten sehr emsig.Nachdem er sich durch »»gemein vieleglückliche Euren, besonders in Krrbs»uud Augenkrankheiten, grossen Ruhmund eben so gross« Mittel erworben,

Ge 1574

begab er sich nach Auteuil bey Paris,iu eben das Haus, d-ix normal« lei-nem guten Freund velpre-ux zuge-hört, nun aber seit fast zo, fahrensein war. Hier war ein beständigerZusammenfluß von den Grossen de<Hos«, vo Ministern, A qeiandi-n,den vornehmsten Maglstrarsprrlonm,Gelehrten und andern P-ilon«-, vonAnsehen beyderley Geschl<chts, wel-che Gendron besuchten und um Rathfragten. Als einrmals der Herr roaVoltaire zu ihm kam, um ihm emeSseiner Werke zu überreichen , warder über diesen den Musen so angeneh.men Ort also gerührt, daß er auf derStelle folgende Verse daraus ge-macht:

L'eii ici le vrsi?Lrn2sseDes vrris enkrns ä'/tpollon,

Laus le nvm äe Loilesu ces lienxvirenr Horace,

Lsculspe 9 psroir ious celui äsLenäron.

Gendron starb hteselbst denSept.

,750. im 87 Jahr. Herr le Brau,Professor der Beredsamkeit, hat ihmeine lateinische Gradschrist gemacht.Gendron vermachte alle seine lVl88.einem seiner Neffen, der auch Doctorder Faeultät voo Montpellier ist.Eines der vornehmsten derselbe« fährtden Titel: keclierclies üir l'Origi-ne, le äevelnxpemenr er ls reyro-äuüion äe rous les Ltres vivans»und soll, wann es noch nicht gesche-hen , nechstens im Druck erscheinen.

Genebrard, (Gilbert) ein Mönchder Abtey Clugny und Erzbischos zuAir, von Riom gebürtig, war einerder gelehrtesten Männer seiner Zeit.Er kam studirenshalber nach Paris,hörte Turneben und Claudius deSaiotes, und wurde -sä; Doctorder Sorbonne und hieraus Professorder ebräischeo Sprache im königlichenCollrgio. Pet Danesius, BisthofzuLavaur, begab sich, ihm zu Gefallen,1576. seines Bisthumsj Mio Gene-Ddh » brard