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1628
Gocleniu», (Rukolpb) ein gelehrterMann des XVI. Jahrhunderts, qe-bohren,u Corbach im Walbeckischeaden i. Merz >547- war in die so.Jahre Professor der Vernunftlehre zuMarpurg, in welcher Zeit er über6 0. Magister gemacht hat, undsia>b >6,8. Man hat hlilcellsneaxlriloloxico rlieologica und ckeo-logico - pdilotoyliics ; Intlicurio-ries logicas; Icieam pliilolopliisexlsronicre; I^exicon xkilot'opliicumerc. qclchr'eben. Sein SohnRurdolph Goclenius, gebühren1772. zuWittcnberg, starb alsPro-fessor der Mathematik zu Marpurgnoch vor seinem Vater 161 . nach-dem er pkxLoxnomrLLÜ: Lliiromsn-
tica Speciaiia; t^rsnolcopiam undanderes geschrieben-
H.Godoard, Erzbischos zuRouen,von Salency eine Meile von Noyongebürtig, trug vieles zur Bekehrungdes Clsdoväus bey, war s 1 r. auf derersten Kirchenversaminlung zu Or-leans, und starb um sjo. Manmuß ihn nicht mit dem H. Godardoder Gothard, Bischof zu Hildes-heim eermengen, der den 4. Mayivry, gestorben ist.
Goddam, (Adam) ouchwoddhe-am, ein englischer Gottesgeiehrteraus dem Franciscanerorven, hatComment, in Ulagillrum 8enrenris-rum; in I^ibrum Csncieorum undanders geschrieben. Er starb um dieMitte des XV. Jahrhunderts.
Godeau, (Anton- lat. Bi-
schof zu Grosse und Dence, und einer der vornehmsten französischenPrälaten des XVII. Jahrhunderts,war > 605. zu Drcur im Kirchspren-gel von Chartres gebodren. Er legtesich zeitig aus die Dichtkunst , undveranlaßte seinen Anverwandten, denberühmten Conrart zu Paris, baßer in seinem Hause Versammlungengeschickter Personen hielt, darinnenman Gedichte adlaß, welche Ver-
sammlungen hernach Anlas zur Aka-demie kran^oite geqrben. Er soll-te in seiner Vaterstadt h",-rathen,bekam aber wegen seiner kleinen »ndhäßlichen Gestalt eine abchläqlicheAntwort, worauf er wietei nach Pa-ris zog. Er hielt sich h er ju Chape«lain, der ihn mit Madanil le Ram-bouillet ( Mie ä'^ugeune:) bekanntmachte, die ihn sehr wohl leLen moch-te , daher man ihn gemeiniglich nurle dlain äe ^suüe nennte. Nach eini-ger Zeit trat er in geistlichen Stand,und ließ auch seine Dichtkunst bloßmit andächtigen Gegenständen sich be-schäftigen. Der Cardinal Richelieuverhalf ihm >6; 6. zum BiethumGrasse. Jnnocentius X. gab ihmeine Vereimgnngsbulle vor die zweyBiethümer Grasse und Vence; alleinGooeau wollte nach der Zeit dieseVereinigung nicht bcybehalicn, »ndbegnügte sich mit Vence. Er suchtedie Gottesfurcht und» Kirchcnzuchtdaselbst in Aufnahm zu bringen, undstarb zu Vence den »i .Apr. 167,.Unter seinen vielen COrifto- sind dievornehmsten: llittoire 6e I'Lglile ins. Fol. karazilirsles lur It.5 blpi-rres cle 8. ?aul; kuriil'hrsses ü>r lesUpirees Canonigues; HIorale clu e-rioime; ?3l,iylirase cles kseaumsren vers, erc.
Godegrand, s. Chr odegang.
GodeschalcnS, s. Godschalc.
Goders, (Anton des) Desgodets.
Godfried, s Gottfried.
Godolphm, (Joh.) ein gelehrter En-gellälider, gebühren 1617. war inden Rechten und der Gottesqelahr-heit wohl erfahren , gab zerschicdeneSchrifien heraus, und starb den 4.Apr. 1678.
Godschalc, ein deutscher Benedikti-ner mvnch , hat in dem Kloster Rei-chenau so zugenommen, baß er denBeynah«