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seiner gemachten Entwürfe war erbis zur Hartnäckigkeit standhaft.Auch die, so noch seine Parthey Hai-ten, aestehen ein, daß die falscheBegriffe, die er sich von den Vor-rechten der Kirche gemacht, ihn zuUnternehmungen verleitet, die nichtzu entschuldige» sind, und durch dieVerwirrung, worein sie Kirche undRepublick versetzt, einer unzählbarenMenge Christe» das Leben gekostethaben. Er wollte alle Königreiche,auch in Ansehung des weltlichen Zu-stands , sich und seinem Stuhl unter-werfen; und ob er gleich diesen aben-theurlichen Entwurf nicht ganz zuStand gebracht, so hat er doch mehrals keiner von seinen Vorfahren dieweltliche Gewalt des Pabsts ver-größert ; daher er in so fern wohlverdient, daß Paulus V. ihm alseinem Heiligen einen Festtag gewid-met, dem aber noch nicht alle Na-tionen, so dieser Kirche zugethansind, beygepflichtet haben. Man hatnoch viele Briefe von ihm, die ervom Aprilmonat 107z. bis lots.geschrieben. Unter denselben befind!sich auch der OiÄarus kspLgenannt, über dessen Urheber nochgestritten wird. Sein Leben ist vouvielen beschrieben worden. Victoriil. war sein Nachfolger.
Gregorius VIII. hieß zuvor Al-brecht von Mora, von Vene-vent gebürtig, folgte auf AlexanderIn. den ro Oct. -rz/- gab sichMühe den Kreuzzug , der angestellt«erden sollte, zu befördern, undstarb den 17. Der. eben desselbenJahrs. Clemens HI. folgte aufihn.
Gregorius IX. hieß zuvor Ugolirnus, war aus dem Geschlecht derGrafen von Segni und des PabstsJnnocentiu« m. Anverwandter, undwurde als Cardinalbischof von Ostianach donorius m. den 19. MerzHistsv« Handw. ( -ker 2H-)
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i »,7. zum Pabst gewählt. Er ver-setzte den Franciscus von Assisio undviele andere unter die Heiligen, undließ durch Raymundus de Pennafor-ti eine Sammlung der Oecretaleumachen. Seine Hauptverrichtuu-gen bestunden in den Händeln mitKayser Friederich H., den Gr.gs-rius etlichemal in Bann that und ab-setzte , auch, als Friederich in denMorgenländern vor die Christenstritte, mit öffentlichem Krieg über-zog r dannoch aber immer zu kurzkam, so daß er auch einmal genö-thigt war, Rom zu verlassen, undendlich daselbst den n. Aug. 1-41.aus Verdruß iu hohem Alter starb.Coelestm IV. war sein Nachfol-ger.
Gregorius X. von Piücenza gebük-tig, hieß zuvor Thibald - und watArchidiaconus zu Lüttich. Er wurdenach Clemens IV. Tod durch einCompromiß und aus Zureden bes H.Bonaventura den 1. Sept. 1,71.gewählt, als er sich eben zu Ptole-mais im gelobten Lande mit demenglischen Prinzen Eduard befand.Er traf das folgende Jahr zu Romei», und gab sich Mühe die Welffenund Gibellinen zu vereinigen, unddie italiänischen Kriege zu dämpfen-Er ermähnte die deutschen Churfür-sten zu einer neuen Kayserswahl mitallerdings unanständigen Ausdrü-cken ; war aber so klug, an Rubolphvon Habsburg nichts auszusetzen-1-74. versammelte er das zweyteConcilium zu Lyon, aus welchemtheils eine Vereinigung mit der grie-chischen Kirche zu Stand kam, disaber nicht lang gebaurt; theils vordie Kirchenresormation und einenKreuzzug gesorgt wurde. Er war inPerson zugegen, und starb im Ge-ruch der Heiligkeit zu Arezzo denJan. i -76. Man hat viele Briefevon ihm- Er hat zuerst die Ver-ordnung gemacht, baß nach eines
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