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Als Basilius Bischof i» CZisarea wor-den , weihete er den Gregorius wi-der seinen Willen rum Biischof vonSasima, worüber ihre Freundschafteine Zeitlang erkaltet zu seyn schiene.Gregorius hals darauf seinem Vaterin seinen Amtsgeschäften zu Naziaiuzum; doch unter der Bedingung,daß er nicht gehalten seyn sollte, seinNachfolger im Amt zu werden.Nach seiner Vaters Tod, so den i.Jan. erfolgt, gieng er nachSeleucia, und von da nachConstan-tinopel, wo er um z?8. ankam.Er wurde alsbald das Haupt derRechtgläubigen, und gab ihnen inder Anastasiuskirche Unterricht, wel-ches noch die einige Kirche war, soihnen übrig geblieben. Er brachteviele Arianer zurechte, und wurdewie der Bischof von Constantinopelangesehen. Indessen ließ sich derWeltweise Marimus von Peter vonAlerandrien ,79. zum Bischof dieserKirche ordiniren ; allein das Volkwollte ihn nicht davor erkennen.Im Gegentheil wurde Gregoriusz8c>. von« Kayser Theodosius undauf der ersten Versammlung der Bi-schösse der allgemeinen Kirchenver-sammlunq zu Constantinopel vor denwahren Bischof dieser Stadt erkannt,worinn ihm der Bischof Meletius zuAntiochien sehr an die Hand gegan-gen. Als aber Meletius starb, er-klärten sich die Egyptier wider ihn,und Gregorius begab sich sreywilligdieses Bisthums ;8r. währenderKircheuversammlunq, und gieng nachArianzum, wo er ben 9. May 791-gestorben. Seine Werke, welche in55. Reden, vielen Gedichten und ei-ner grossen Anzahl Briefe bestehen,sind zu PariS ,-09. in ». Foliantengriechisch und lateinisch mit den An-merkungen des gelehrten Abts Billyherausgekommen, welcher auch dielateinische Ucbersetzung dabey ge-macht hat. Sie sind mit Dereds am-
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keit geschrieben, die Schreibart istrein und edel, die Bilder sind man-nigfach , die Vcraleichungen gerechtund die Schlüsse gründlich. I,Erklärung der Geheimnisse ist er er-haben und sehr genau, weswegenman ihn in vorzüglichem Verstandden Theologen genennt. Hiemitverband Gregorius eine vordringendeGottesfurcht; nur daß seine Neigungzur Einsamkeit ihn traurig, verdrieß-lich und ein wenig satyrisch gemachthat. Aus eben dieser Ursach war erauch zu öffentlichen Geschäften undzur Stamsklugheit nicht aufgelegt.
H. Gregorius von Nyssa, einberühmter Kirchenlehrer, gebohrenin Cappadocien ums Jahr r; 1, warBasilius des Grossen und BischofPetrus von Sebaste und der H. Ma-rtina Bruder. Er heyrathete einefromme Frau Theosebia, welche ei-ne Diakonissin wurde , als er sichzum Priester weihen ließ. Im Jahr !;?r. wurde er zum Bischof vonNvssa gewählt, und 174 um seines ,Eifers willen vor die reine Lehre von iKayser Valens ins Elend geschickt. >Er befand sich ?79- auf der Kir« !chenversammlung zu Antiochien, wo !man ihm auftrug, die Kirchen in !Arabien und Palästina zu visitiren. !Man gab ihm hiezu auf Kaysers !Theodosius Befehl ein öffentliche-Fuhrwerk. Im I.; 8 ». erschien ermit vielem Ansehen aus der Kirchen-versammlnng zu Constantinopel, und !hielt daselbst dem Bischof Meletiusvon Antiochien die Leichenrede. Dieversammleten Bischöffe hatten beson-dere Hochachtung vor ihn, undübertrugen ihm die wichtigsten Ge-schäfte. Er starb den 9. Merz,96. in hohem Alter. Man hatvon ihm Commentar. über einigtBücher der H. Schrift; dogmatischeSchriften; Reden von den Geheim-nissen ; moralische Reden; Lobredender Heiligen r einige Briese und an-deres.