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1710
monlt, und machte ihn zu ihrem Leib-arjt und Rath- Er starb zu Turini s7«, ehe er noch zrsten Jahr altworden. Er war reformirt, undformte es Ronsarden, der übrigenssein guter Freund gewesen, nichtverzeihen, daß er seine Tlaubensge-rossen in seiner Abhandlung: lur lesmiseres ärr rems, so MißhandeltGrevin verband sich mit la Röche,Chandieu und Florens Christian uman dem witzigen Stück zu arbeiten,so sie unter der Aufschrift: le lem-ple wider Ronsard geschrieben.Eovstcn hat man von ihm: kariiumcorporis bumäui brevem elucicla-tionem; l>es Oevres äe dlicsnäre,mettecin er yoere grec, rraäuics envers krsn;c>is, erc.
Grcrv, ( Nehemias ) ein englischerSchriftsteller, trieb zu Landen dieArzneykunst mit ganz ungemeinemErfolg, und starb plötzlich daselbst17 n. Man hat viele gute Schrif-ten von ihm, worunter besonders(losmograxbia 8acra, darinnen ertrefliche Anmerkungen über die Vor-sehung, über die göttliche Regie-rung der Körperwelt, über die un-vernünftige und vernünstigeEeschöxfe,und über die Vortreflichkeit ber H.Schrift hat.
Grey, s. Gray.
Eribaldi, (Match.) ein italiänischerRechksgclehkter, gebohren um denAnfang des XVI. Jahrhunderts zuCbieri in Piemont, lehrte in seinerVaterstadt, zu Pisa, Perugia undPavia, hernach in Frankreich zuLhoulouse und Valence, gieng wie-der nach Italien, verließ es aber1556, völlig, und wurde Professorzu Tübingen, blieb aber auch hiernicht, weil er Socinianifche Irrthü-mer hatte, gieng nach derSchweitz,wo er seine Irrthümer dem Scheinnach abschwur, und starb 1x64. an
der Pest. Man hat unterschiedlicheSchriften von ihm.
Gribner, (Michael Heinrich) eindeutscher Rechtsgelehrter, gebohrenzu Leipzig den 14. Ort. i6gr, stu-bitte erstlich in seiner Vaterstadt dieGottesgelahrheit, wandte sich her-nach zu den Rechten, und wurde1707 Professor Jnstitutionum undhernach Pandectarum zu Wittenberg,zog >7>7- als Hof und Justizrathund geheimer Archivarius nach Dreß»den, kam aber >7,6. an seinesStiefvaters O. Lüder Mencke Stellenach Leipzig, und verstarb daselbstals Decemvir der Akademie und Or-dinarius der Juristensacultät den19. Febr. 1714- unverheyrathet.Er war ein wackerer, sehr gutthäti-ger und arbeitsamer Mann, der derUniversität trefliche Dienste gethan.Unter seinen Schriften werden be-sonders seine kriiicipia ^urispruäen-tiw namrslis geschätzt. Es sind auchOzmlcula ieleÄa juris publici erxrivsli von ihm in s. Quarlbändenzusammengedruckt worden.
Griffier , ( Joh.) ein Mahler, istbekannter unter dem Nahmen derEdelmann von Utrecht, und warin Landschaften vorzüglich, urd giengnoch Landen, wo er starb. Er hatdie schönste Prospekte von der Themsegemahlet. Robert Griffier,sein Sohn und Schüler, tritt in sei-ne Fußstapfen.
Grimaldt, (Joh. Franz) ein Mah-ler und Kupferstecher, mit dem Bey-nahmen der Bologneser, warzu Tononien 1606. gebohren. DieCarachen waren seine Lehrmeister,mit denen er auch verwandt war,und erwarb sich die Hochachtung derPäbste JnnocentiuS X. AlexanderVII. und Clemens IX. Der CardinalMazarin ließ ihn nach Frankreichkommen, und bediente sich seiner dreyJahre lang zu Verschönerung desHhh 4 Louvre