Band 
Zweyter Theil.
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vielen Mönchen aus allen Nationenbewohnt ward. Im Jahr 4-6.folgte er dem Patroclus im Erzbis-lhum Arles, und starb 4,9. SeinNachfolger Hilarius hat sein Lebenbeschrieben. Man muß ihn nichtmit einem andern Honorar»» ver-mengen, der im V. JahrhundertBischof zu Marseille gewesen, undvon Genuadius sehr gelobt wird.Dieser hat des H. Hilarius von Al-les Leben beschrieben.

Honorar»», (Antonius) BischoszuCoustanline in Afrika im V. Jahr-hundert , wurde von Genserich insElend gejagt. Wir haben noch ei-ne schöne Lpistolsm exborrsrorism»ä ^icsäium sä Isbores pro Lkri-üo kerenäos von ihm, so UMs Jahk4; r. geschrieben worden.

Honorar»», auch Honorius, mitdein Beynahmen Solicarius, eingelehrter Tbeologal der Kirche t»Autnn, daher er auch Augusts--unenfks genennt wird, lebte unterKayser Heinrich V. im XII. Jahr»hu'-oert, und schrieb visloxum äexrseäestinrrione er libero srbirriound viel anderes. In dem kecueil«ls äivsrs ecrirs des Abts le Boeuffindt man eine merkwürdige Abhand-lung von diesem Manne.

Honore de St. Marie, ein geschick-ter Karmeliter Barfüssermönch, hießzuvor Peter Bauzelle, war zu kimo-ges den 4 Jul. grbohren,undthat Proseßzu Toulouse 1671. Erlehrte die Theologie in seinem Ordenmit Ruhm, ward Prior, veünirorxrovincisljs und Generalvijitatorder drey Provinzen in Frankreich.Er starb zu kille 17»-. Das merk-würdige von seinen Schriften ist:Kestexions tur !er XeZIcs er iur1'Ossgö äe Is Lriric^ue in Ouart-bänden. Man hak noch andere mehrvon ihm, besonders solche, die er vordas kormulsire und vor die Konsti-tution OniZenirui geschrieben.

Honorier» , Kayser In Occident,Theosohus des Grossen und derFlacc'lla zweyter Sohn, und Kay,sers Arcadius Bruder, ward den-.Sept. ; 84 - gebohren, und den ro.Nov. ;yr. zum Kayser ausgeruffen.Nach seines Vaters Tod fieng er den17. Jan. )95. die Regierung selberan, unter der Vormundschaft desStilico, dessen Tochter er hevrathe«te. Nachdem Stilico den Rada-gaisus überwunden, machte er mitAlarichen ein Bünduiß, und nahmsich vor den Kayser vom Thron zustürzen, und dargegen seinen SohnEucherius darauf zu setzen. AllemHonorius bekam Nachricht vonStiiicons Verrätherey, und ließ ihnden Aug. 408. durch den Hera-rlianus hinrichten. Bald hernachnahm der gothische Feldherr AlarichRom ein, und bewog den Prüftetder Stadt Attalus zur Empörung,welcher den Kaysertitel annahm.Uederdiß liessen sich noch andere Ty-rannen wider den Honorius aus;Gratianus, Constantinus nebst sei-nem Sohn Constantius, Marimus,Jovianus, Heraclianus, rc. DerKayser hatte aber doch das Glück,sich ihrer durch seine Feldherren zuentledigen, wozu ihm besonders dieTapferkeit des Constantius behälstichwar, dem er seine Schwester Pla-ridia, des Gothischen Königs Ataul»phus Wittwe, vermählte. Hono-rius starb an der Wassersucht zu Ra-venna den >r. Aug. 4»r- Er sollwenig Verstand, und noch weniger

- Herzhastigkeit besessen haben. Erheyrathete des Stilico beyde Töch-tern Maria und Lhermancia nach-einander, hinterließ aber keine Kin-der.

Honorius I. Römischer Pabst, ausder Campagna voa Rom gebürtig,wurde nach Donifacius V. Tod den4. May 6,6. z»m Pabst gewablt.Er hob die Trennung der Bischöffe

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