Band 
Zweyter Theil.
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ms, in Quartbänden; <ls Con-verlüone Inäorrim ergentilium I.. II.pro convincenäis er converrenölr^uiäL:i8 er §enrilibu8 l.. VItl. Hieo-

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Iirü icutiones rlieologiLL erc.

Hopiral, s. Hospital.

Hopkins, (Carl) ein rnqlandischerDichter, der von Lryden sehr hochgehalten wird. Er hatte einen schö-nen und poetischen Geist, besondersw enn er auf die Leidenschaft der Lie-be kam, deren Geschichte er auchbeschrieben hat. Er stund bey vielenVornehmen in grossen Gnaden, dieseinen Umgang sehr liebten, undhätte sein Glück in irgend einer Le-bensart machen können, wenn ervlcht lieber andern gedient hätte. Erwar nur ,6. Jadr alt, als er starb.Man hak den kurzen Prospekt,ein unvergleichlich Stück; Briefean den Grasen von Derset, Ele»gien und anderes von ihm. ,

Horakier, (die) waren drey römi-sche Brüder, die unter der Regie-rung des TuÜus Hsstilins 669. I.v. C. G. wider die drey Curiatieraus den Albanischen Völkern stritten.Zwey Horatier kamen bald anfangsum; der dritte aber überwand durchsein? Geschicklichkeit die drey Euria-tier, und unterwarf hiedurch Albader Stadt Rom. Mau erzählt,daß er bey seinem Einzug in Romseiner Schwester begegnet / die aneinen von den Curiatiern verlobt war,und als sie die Siegszeichen von ih-rem getödteten Liebsten sah, untröst-bar ward; Horatius aber, der überdieses Mitleiden entrüstet worden,habe sie umgebracht, und sey hernachvon solchem Schwestermord losge-sprochen worden. Allein diese ganzeHistorie scheint ein fabelhafter Zusatzzu seyn.

Horatius, mit dem BeynahmenLories, weil er in einem Treffen

Ho 1946

«in Aug vrrlohren hatte, war desBürgermeisters Horatius PulvillusN.ffe, und stammte von einem derHoratier ab, von denen im-vorher-gehenden Art. die Rede ist. AlsPorsenna so/. I. v. C.G. Rom be-lagerte, und die Römer vom BergeJamculus vertrieb, und bis an diehölz-rne Tiberbrücke verfolgte, durchwelche dieser Brrg mit der Stadt zu«sammenhicng; so hielten LargiusHerminius und Horatius Cocles denAnfall der Feinde auf der Brücke auf,damit nicht Freunde und Feinde un-tereinander in die Stadt dringenkonnten. Als man inzwischen dieBrücke hinter ihm abgeworfen, warfer sich ganz bewafnet in die Tiber,schwamm durch dieselbe, und zogsiegreich in Rom ein- In diesemTreffen würd er an einem Bein ver-wundet, wovon er immerdar hinkte.Als ihm einsmals jemand diesen Feh-ler vorrückte, sagte er: JederSchritt, den ich mache, erin»nerr mich meines Siegs.

Horatius Zlaccus, ein »„rtttflicherlateinischer Dichter in der lyrischenund satyrischen Poesie, und einer derschönsten Geister und scharfsinnigstenKunstrichter zu Augusts Zeit, war zuVenusa 6). I. ». C. G gebohren.Er war der Enkel eines Freygelasse-nen. Er ergrief die Waffen, be-fand sich bey dem Brutus und Cas-sius, warf aber im Treffen bey Pht-lippis seinen Schild von sich. Eini-ge Zeit hernach ergab »r sich ganz denschönen Wissenschaften und der Dicht-kunst. Seine Gaben «achten ihnbald dem August und Mecänas be-kannt, die besondere Hochachtungvor ihn hatten, und ihn mit Wohl-thaten überhäuften. Horatius hatteauch Freundschaft mit dein AsiniusPollio, mit Dirgiln und mit allengrossen Männern seiner Zeit. Erlebre ohne Ehrgeitz, und führte einangenehmes uad ruhiges Leben mit