Band 
Zweyter Theil.
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»98z

Ja

1984

pels herabstürzten/ worauf ihn einWalker mit einem Hebel vollendstodt schlug um daS Jahr Christi 61.Sein Leben schien so heilig , daßauch Josephus selber die ZerstörungJerusalems als eine Strafe seinerErmordung ansieht. Ausser derRede, welche JacobuS bey der Vcr»fammiunq zu Jerusalem , die mangemeiniglich als daS erste Conciliumansieht, gehalten, und in ben Apo-stelgeschichten steht, hat JacobuSauch eine Epistel hinterlassen, diewir noch im Canone haben, und be-sonders wider diejenige gerichtet ist,die sich des Glaubens rühmen, ohnesolche« durch die Liebe thätig zu erwei-sen. Man schreibt ihm auch eineLiturgie zu, die sehr alt ist.

Frankreich, und starb in der Einödezu Saxiacum ums J. 86s.

Jacob al Bardai, auch Barasdaus, des Patriarchen SeveruS zuAntiochien Schüler, erhielt den Bey-nahmen Bardai von seiner Vater«stadt Bardaa in Armenien. Erbreitete die Lehre des Eukyches durchMesopotamien und Armenien aus,und von ihm haben wahrscheinlicherWeise die Eutychianer den Nahme«Jacobiren bekommen, den sie nochjetzt haben. Er lebte zur Zeit deSKaysers Anastasius. Man muß ihnnicht mit einem andern Jacob,des DioscoruS uud EutychrS Schü-ler , vermengen, von welchem an-dere den Nahmen Jacobiten herlei-te».

H. Jacobus von Nisibi, besann- Jacob Ben Nephchalt, ein be-

te den christlichen Glauben unter demKayser Marimin, und machte sichdurch seine Tugend und Wunder be-rühmt- Nachdem er Bischof znNisibi worden, setzte er seine strengeLebensart fort, und zeigte vielen Ei-fer vor die rechtgläubige Lebre. Erwohnte der Kirchenversammlung zuNicaa im I. ;rx. bey, und als ersich eben zu Constantinopel befand,als man den H. Alexander nöthigenwollte, den AriuS aufzunehmen,riech er den Rechtgläubigen, ihreZuflucht mit Gebet und Fasten zuGOtt zu nehmen. Jacobus erwarbsich vielen Ruhm durch seine Auf-führung, al« die Perser im J. ;;8,,46. und ;z-o. Nisibi belagerten.Er starb bald hernach, und hinter-ließ zerschirdene Schriften in syri-scher Sprache.

H. Jacobus, der Eremire vonSancerre, wie er bey den Aus-

rühmter Aabdiue des v. Jahrhun-derts. Er und Ben Äser waren diezwey vornehmsten Masorethen derSchule zu Liberias in Palästina,denen diejenige die Erfindung derebräischen Vocalen umS Jahr 476.zuschreiben, welche solche nicht vorso alt als die Schrift selber erken-nen.

Jacob Ben Lhajim, ein berühm-ter Rabbine der XVI. Jahrhun-dert«, hat sich vielen Ruhm durchdie Sammlung der Masora erwor-ben, die er zu Venedig -srx. beyBombergen nebst dem ebräischenText der Bibel, der chaldäischenParaphrase und den Comment, ei-niger Rabbinen hat drucken lassen.-Diese Ausgabe der Bibel, und die, soer nachmals ausgegeben hat, werdenhoch gehalten. Ja diesen Ausgabenfindt man die Masora in aller ihrerReinigkeit.

läudern genennt wird, obgleich seine Jacob de virri, ein berühmter

Einsiedeley zu Sariaeum, sehr fernevon Sancerre, gewesen. Er warvon Geburt ein Grieche, kam nachverschiedenen Reisen im 1.8 s-. nach

Eardinal des Xlll. Jahrhunderts,von Vitri einem Dorf bey PariSgebürtig, war Canonicu« zu Ognie,hernach Pfarrer zu Argenttnil. Er

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