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ihrer Hosnung nicht, dann ob siegleich nicht schön war, so bemüheteman sich doch um ihres Verstandswillen mit ihr in Bekanntschaft zukommen. Sie heyrakhete den Herrnvon Dilledieu, einen wohlgemachtenund ziemlich bemittelten Edelmann,und als solcher gestorben, den Herrnde Chate, den sie auch überlebt. Sieführte hierauf ein ziemlich freyes Le-ben, und starb 168 z. Ihre gesam-te Werke sind in 10. Duodezbändengesammlet worden. Die vornehm-sten sind: les llesiorcires 6e I'amour;koirrsir ües toiblelles lmmsines;les Lxiles; les ^nnnles galanres;le Journal ^moureux, erc. Ihrepoetische Stücke werden weniger ge-schätzt. Durch ihre kleine Geschich-ten hat man den Geschmack vor diegrossen Romanen verlobten. IhreSchreibart ist lebhaft und wichtig,aber allzu frey.
Iarrige, (Peter) ein Jesuite vonTülle gebürtig, that sich durch seinePredigten hervor, und trat 1647.zur resormirken Kirche. Er flüchtetesich nach Holland, und gab eineSchrift: le )eluire mis lur I' Lckr-frur wider die Gesellschaft nebst an-dern dergleichen Schriften heraus.Nichtsdestoweniger gieng er nach-mals ,6 so. wieder zur römischenKirche über, widerrief, was er ge-schrieben, und erklärte, daß das böseGewissen solches empfangen, die Me-laicholie gebildet, und die Rache her-
, vrrgebracht habe. Nach seiner Rück-krnft in Frankreich lebte er als einDeltgeistlicher, und starb zu Tülledm -6. Scpt. -670. im 6s.Jahr.
Jarry, (Laur.Juilland cln) ein fran-zös. Dichter und Prediger, gebohren>m i6s 8. im Dorf Jarry bey Laintes,kein zeitig nach Paris, wo der Herzogvrn Montanster, Boßvet, Dourda-laie und Flechier seine Gönner wur-dm, und ihn zur Arbeit aufmunterten,r r?-. und erhielt er den Preis
bey der^ca^emie kran^olls und pre-tigte mit vielem Beyfall. Er wardPrior zu N. L. F. zu Jarry, Ordensvon Grammont, im Kirchsprengelvon Laintes, und starb nach 1717.Man hat von ihm: le lllinMrsevangeliczue ou R.eilexions pur l'e-Io<grienLs cle la Lbsire, so zu Paris1726. wieder aufqelegtworden; Ser-mons, kanexyrigues er Oraissonstunebres , in 4. Duodezbänden;ktecueil äe äivers ouvrsges äexiek6 , Paris ,688- in Duodez»poelies cbreriennes , lieroiczues erinorales, karis 1715. in Duodez.
Iars de Gournay, s. Gaur»nay.
Jason, des Aesons, Königs in Thes-salien Sohn, wurde vom Chironunter der Vormundschaft seines Va-ters Bruders PeliaS erzogen. Die-ser halte seinen Bruder Äeson vomThron verdrungen; und weil er be-sorgte, Jason möchte solches rächen,so schickte er ihn, um seiner los zuwerden, um n6r. J.v.C. G. nachColchos, das güldene Vließ daselbstzu holen, das ist, die Schätze, wel-che Phryrus dahin gebracht hatte,und welche Cletas sehr wohl bewahr-te, der damals mit seinem BruderPerses in Colchos herrschte. Jasongieng mit dem Kern der griechischenJugend auf einem Schis von xo.Rudern dahin ab. Weil der Schis«-zimmermaun Argo qeheiffen, sowurde die ganze Gesellschaft die Ar-gonauten genannt. Jason be-kam durch Hülfe der Medea, diesich in ihn verliebt, das güldeneVließ wirklich, und heyrathete dieMedea. Nach seiner Rückkunftgab er das güldene Vließ dem Pe-lias, und begab sich nach Corinth,wo er die Medea verstieß, und desdasigen Königs Creons TochterGlauca heyrathete. Medea vergif-tete aus Rache die Glauca und denRrr 5 Creon,