Band 
Zweyter Theil.
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2v»z In

Reich vor diese Bemähunig al« einLehen deS römischen StullS erkannte;that König Heinrich von Engellandin Bann, sprach seine Mnterthanenvom Eyd der Treue los, nmd entsetzteihn des ThronS durch «ine Bullei2i,. Das folgende Jahr gabJnnoceutiuS eine Bulle zu einei»Kreuzzug; hielt ms. daS vierteLateran Concilium, und starb den19. Jul.»r > 6. Dieser Pabst warin den Rechten wohl erfahren, undin der Kirchendisciplin eifrig und umbeugsam. Man tadelt aber mitRecht die grossen Eingriffe, die erin die Rechte der weltlichen, Obrig-keit gemacht Hieher gehört vor-nemlich / baß er gleich nach KayseeHeinrichs vi Tod die Stadt Romund die Anconitanische Mark unterdem Titel der Erbgüter deS H. Pe-tri, welche von Tyrannen räuberischIhm vorenthalten worden, seiner O-berhercschaft gänzlich unterwarf, undsich mit den italiänischen Staatenganz genau verband, die dach offen-bar gegen das römische Reich rebel-litten. Unter ihm entstunden dieOrden der Franciscaner, Dominica-ner, und andere. Auf obberührterKirchenversammlung i-is. wurdendie Transsubflantiation und Ohren-beicht zu Glaubensartikeln Milcht,und viele blutige Anschläge wider dievermepnte Ketzer gefaßt- Man hatnoch von ihm LMolas, wovon Ba>luzius ,68r. eine vortrefiiche Ausga-be in r. Folianten an« Licht gestellt;cle tüomcmm lVlunäi 5. cle MteriaKeimung Oonclirionis , und vieleandere Schriften. Er ist auch derVerfasser der schönen Prose : Venilsnüe 8pinrus er emicce coelmis,gleichwie man ihm noch daS Sr-Gormseer ciolorota , da« ^ve Llunäitz>es lVknria und anderes zuschreibt.HonorisiS in. folgte auf ihn.

Irmocemiue IV. hieß zuvor Sim-bald von, Fieschi, war ein Gemiefer,

In L024

Cardinal vom Titel St. kaurmtii inLucina, und wurde zu Anagria den-f. Jun. i-4z. iy. Mouar nachCoelestinS lV. Tod zum Pwst ge-wählt. Er zerfiel mit Kayfe- Frie-derichll. und machte sich nachZrank-reich, um der Ahndung diesü Prin-zen zu entgehen. Hier hielt er,-4f.die erste Kirchenversammlung zr Lyou,avfwelcher Friederich in Banngethanund seiner Reiche entsetzt norden.JnnoceutiuS soll damals den Cardi-näleo den rothen Hut gegeben haben,um sie dadurch zu erinnern, daß sieallzeit bereit seyn sollten, ih: Blutzur Vertheidigung deS Glaulrns zuvergiessen Die Cardinäle trugensie daS erstemal zu Clugni, wo derPabst eine Unterredung mit Ludwigdem Heiligen hatte- NichdemFriederich II. 1-50. gestorbm , sogieng JnnoceutiuS da« folgende Jahrnach Italien zurück. Er wolle da«Königreich Neapel erobern; alleinManfred schlug seine Völker. Dan-noch bekam er die Hauptstadt in sei-ne Gewalt, starb aber darinnen den7. Dec. 1-54. Man hat von denWerken dieses Pabst« zerschiedeneAusgaben. Wegen seiner Geschick-lichkeit in den Rechten nennte manihn den varer des Rechts. SeinNachfolger nennte sich Alexander IV.

Jmiocentiuv V. hieß zuvor Peter vonTaränlasta, weil er in dieser Stadt1,45. gebohren war, trat in Do,minicanerorden, wurde Doctor zuPariS, Provincial seines Orden«,Erzbischof zu Lyon, Cardinal vonOstia, Großpoenitentiariu« der rä,mischen Kirche, und endlich nachGregorsx. Tod Pabst. Man wähl-te ihn zu Arezzo den -1. Febr. i -76;er starb aber schon den fünften Mo-nat hernach den Jun. eben die-ses Jahrs. Man hat einen trom-meln. in I.I.. Lementi'snim und an-dere Schriften von ihm. Adrian V.war sein Nachfolger.

Innss