Band 
Zweyter Theil.
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und starb zu kombez den ry. Octob.is8». Er war Leibarzt der Köni-ge von Frankreich und von Navar-ra, und hinterließ verschiedene Werke.

Iovianus, (Flav. Claud.) geboh-ren zu Singidon in Pannonien umsJahr z;i. war des Comitis Dar«ronianus Sohn. Nach Juliansdes Abtrünnigen Tod wählte manihn ums Jahr ;6z. zum Kayser ,worauf er alsbald mit den PersernFriede machte. Dieser Friede schie-ne vor das Reich unrühmlich undnachtheilig zu seyn, daher die heid-nischen Schriftsteller solchen demJo-»ianvS sehr zur Last legen. Er ließdie Armee den christlichen Glaubenannehmen, befahl die Götzentempelzu Verschlüssen, gab der Kirche denFrieden wieder, und rüste den Atha-nasius und andere verwiesene Bischof-se zurück. Jovianus erstickte amKohlendampf in seinem Zimmer zuDadistona, zwischen Galatien undBithMn gelegen, den 17- Feb-r.;64. im nstenJahr, nachdem ernur 7. Monat und rc>. Tag regiert.Der Abt de la Bletterie hat sein Le-ben beschrieben.

Iovimanus, ein Mönch zu May-land, wird unter die Jrrlehrer desIV- Jahrhunderts gezahlt. Er be-hauptet« , Fasten und andere Büß-Übungen seyen nicht verdienstlich;der ehrlose Stand sey dem ehelichennicht vorzuziehen; Christus habekein wahres Fleisch angenommen,und Maria habe nachgehends nochandere Kinder gebohren. Er ver-ließ sein Kloster, und kam nach Rom,wo er zerschicdene Nonnen bewog,sich zu verheyrathen, indem er ihnenvorstellte, daß sie ja niemals besserseyn würden als Sara, Susannaund andere verheyrathete Weibsper-sonen in der Schrift gelobt werden.Augustinus und Hieronymus schrie-ben sehr heftig wider ihn. Er wurdevom Pabst Siricius und vom Heil.

Ambrosius aus einer Kirchenversamm-lung zu Mayland im Jahr ver-dammt. Theodosius und hieraufHonorius verwiesen ihn inS Elend,worinnen er jämmerlich qostorben.Er hat nach der Zeit seine Vertheidi-ger gefunden.

Jovius, (Paulus) ein berühmterGeschichtschreiber des XVI Jahr-hunderts , von Como in der Lombar-dey gebürtig, trieb anfangs die Arz-neykunst, und wurde nachmals Bi-schof zu Nocera. Pabst Paul in.schlug ihm das Disthum Como ab,das er sehr gern gehabt hätte; dochgab ihm König Franz I. in Frank-reich eine ansehnliche Pension, wel-che aber durch denConnetabelMont-morenci unter König Heinrich H. ver-mindert wurde. Jovius starb zuFlorenz den i i.Oct. 177r.ini 7vstenJahr. Seine Schriften sind: kli-Ilona lui remporia , so bis 1744.gehet ; Llogia virorum lireris illu-ilnum; kagionameuro loprs; mor-ri ec äileZni cl' arme er ä' amore ,und viele andere mehr. Sein hi-storisches Ansehen ist nicht gar groß,weil man wissen will, daß seine Fe-der ums Gelb jedermann zu Dien-sten gestanden. Man muß ihn nichtmit Benedict Iovius, seinemBruder, vermengen, der eine Hi-storie der Schwerer und anderesgeschrieben; noch mit seines BrudersEnkel, der auch Paulus Ioviusgeheissen, und sich aus der Kirchen-Versammlung zu Trident hervorge-than hat. Dieser letztere war einguter Poet, und starb 178».

Iourdan , (Raymund ) Mcomtevon St. Anton in Quercy, ein er-fahrner Kriegsmann und guter Pro-venzialdichter, war bey RaymundBerengarius Grasen von Provencein Diensten. Er verliebte sich inMabile von Riez, und verfertigteihr zu Ehren zerschiedene Gedichte.