Band 
Zweyter Theil.
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Skkpendiiund 1717. ausserordentli-cher Lehrer der Weltweisheit wurde.Im Jahr i/rs; wurde er ordentli-cher Lehrer der Crilick und griechi-schen Sprache, womit er 17*6.auch die ebräische verband, nachdemer schon das Jahr zuvor ausseror-deutlicher Lehrer der Gottesgelahr-hrit worden. Im Jahr >7)0.nahm er bey dem AugspurgischenConfessionejubiläo die Doktorwürdeau, ward 17)6. Professor Theol-ordinär, und Superattendent desHerzoglichen Stipendii, hierzu kamnoch 1 747. das Decanat an der ba-sigen Stiftskirche und erste Superat«tendeutenfielle, und starb den 1.Oktober >754. als Rector Magni-ficus. Er hat vieles in dem be-kannten UnionSgeschäfte geschrieben.Sousten hat man von ihm: Lriric-eLror-e in dlov. 1ek. xrincipia;Lxerciris cririca in V. priors ^lsr-tlissi Läpp. 6s Kummis edrseorumOiüerrr. rres; Ikeolvgism cliriüis-nsm msxims polemicsm, esm^usnoviorem , wovon aber nur diezwey erstere Theile herausgekom-men.

Rlemm, (Joh. Cvnrad) ein Wür-tembergischer GotleSgelehrter, ge-bohren zu Herrenbera den Nov.1655, studirte zu Tübingen, wo er1676. Magister ward. Er kamhierauf 1L79. alt Professor ins Klo-ster Maulbrunn, 168). als Diaco-nus nach Metzingen, und >688.nach Stuttgart. Won hier zog manihn 170». auf die Universität, woer anfangs die Logick und Metaphp-fick lehrte, darneben aber EphoruSdes Herzoglichen Stipendii war.Im Jahr 1707. wurde er ausseror-dentiicher Lehrer der Theologie,Abendprediger und zweyter Superat-lendevt des Herzoglichen Stipendii17". aber ordentlicher Lehrer der

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Gottesgelahrheit, Stadtpfarrer underster Superattendent, in welche«Aemtern er den 18. Fcbr. 17-7.verstarb. Er hat äe voce k«§>-sä I. Lor, XIV, 11. äskspsru kierarcliico und anderes ge-schrieben.

Rlingstädr, ein vortreflicher Minia-turmahler , von Riga in kicflandgebürtig, starb zu Paris den - 6 .Febr. 17)4. im 77sten Jahr. Erwar darneben ein braver Soldat.

Rloppenburg, s. Llopperiburg«

Rloy, ( Stephan ) ein lutherische»Gottesgelehrter, gcbohren zu Lipp«stadt 1606. wurde General Super-intendent der Herzogthümer Schieß«wig und Holstein, und stand beyKönig Friedcrich m. in Dünne»mark in grossen Gnaden. Er starb166z. zu Flensburg, als er im Be-grif war nach Koppeuhagen zumKönig, der ihn beruffen, abzuge-hen. Man hat viele Schriften vonihm.

RnachrbuII, (Norton) ein engli-scher Gottesgelehrter um die Mittedes xvn. Jahrhunderts , der^nimaäveriiones in locr äiKci-liorr Kov. IsU. 1659. zu Lvndenin englischer Sprache herausgegeben,so nachgehends zu verschiedenen ma«len ausgelegt worden.

Rneller, (Gottfried ) ein vortrefli-cher Portraitmahler, gebvhrrn zuLübeck »648, legte sich ansangtaus historische Stücke, darauf aberganz allein auf Portraits und gierignach Engelland, wo er mit Ehreund Gütern überhäuft wurde. Erwar Carls H. erster Mahler, Ko«nig Wilhelm m. machte ihn zumRitter, und zuletzt wurde er zumBoronet ernennt. Er starb zu Lon-don um 17-7.

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