2193
Rr
Rr
2194
Reval, daher sie noch ohne Scha-den aas Land kamen. Er langteden rz. December 17-5. ru Peters«bürg an, und erhielt das Amt, andem mit der Academie verbundenenGymnasio die Mathcmatick ru leh«ren, worauf er nach fünf JahrenordentlicherProsessor derselben bey derUniversität, und Mitglied der Akade-mie wurde, und, weil er sich bis-her mit astronomischen Beobachtun-gen hervorgethan, zugleich die An-wartschaft aus die Direktion desObservatoni erhielt. Im Jahr17);. wurde ihm das Lehramt dertheoretischen und Experimentalphy-sik und i7?4. die Aufsicht über dasakademische Gymnasium übertragen.Im Jahr 17;?. nahm ihn die A<cademie der Wissenschaften zu Ber.lin zum Mitglied an. Im Jahr1744. wurde er als ordentlicher öf-fentlicher Lehrer der Mathcmatickund Naturlehre bey der Universitätund dem Collegio Jllustri zu Tübin-gen wieder in sein Vaterland beruf-fen. Er verließ Petersburg den 1.August, und langte den ,2. Octob.zu Stuttgart an. Wie hoch manseine Verdienste zu Petersburg ge-schätzt, ist daraus offenbar, daßman ihn nicht nur zu einem Ehren-mitglied der kayserlichen Academieerklärt, sondern ihm auch auf Le-benslang einen ansehnlichen Gehaltangewiesen. Zu Tübingen stand erseinen Aemtern mit sonderbahremFleiß und Eifer vor, und starb anAuszehrung den >6. Jul. >7x4.Seine Schriften sind: Inltimrio-nes 6eomLrrike luklimioris in 4W,krLleÜiones acaäemicL publicsein lkeorer. karr. III.
nebst vielen akademischen Streit-schriften, und andern Abhandlun-gen , so in die Comment.klerropoi. eingerückt worden sind.
Kragh, s. Lragiu».
Krakewitz, ( Albrecht Joachim von)ein lutherischer Gottesgelehrter, ge-bühren den rz. May 1674. zu Ge-verin in der Herrschaft Stargard,einem seinen Eltern zugehörigenOrt, studirte zu Rostock und aufandern hohen Schulen , und warddaselbst 1699. Professor Catechesrosund der ebräischen Sprache, auchDoctor der Gottesgelahrhcit. Ererhielt hernach die theologische Pro-session, und endlich an D. JohannFrieder. Mayers Stelle die Grne-ralsuperintendentur in Pommern undRügen nebst der ersten theologischenProfession und dem beständigen Pro-cancellariat zu Greifswalde. Erstarb den -. May -7,4. Er hakIksoloZigm Lxmbolicam und vielanderes geschrieben. Barrholdvon Krakewitz, auch ein luthe-rischer Goktesqelehrter, grbohrenauf der Insel Rügen ,48-, beklei-dete gleiches Amt mit dem vorigen,begab sich aber zuletzt auf sein Land-gut, und starb den 7. Nov. 1642.Er hat Oommem. in lioseam erM-im und viele andere Schriftenhinterlassen.
Krantz, (Albrecht) auch Lrany,ein berühmter deutscher Geschicht-schreiber, aus Hamburg gebürtig,wurde, nachdem er schöne Reisengethan, Doctor der Theologie unddes Canonischen Rechts, auch Pro-fessor zu Rostock. Von da kam erin seine Vaterstadt, ward Canoni-cus, kostellor prXbenclL majorirzirimse, I^eÄor tkeologiL priinn-rius und Syndicus der Stadt Ham-burg. Er starb den 7. December1 r > 7. Er hat viel historisches ge-schrieben, so am besten zu Frank-furt is7f. in Folio zusammenge-druckt worden. Als er noch vonLuther» gehört, soll er gesagt ha-ben : Vera czuiäem clicis, Konskrarer, seä nikil eikcies. VsäsZiis ixirur