Band 
Zweyter Theil.
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torik die Philosophie,und die scholasti-sche Theologie. Er wurde hieraufRe-ktor des Collegii zu Straßburg, undnachmalsProvincialvonChampagne.Er ward wiederum Rector zu Straß-burg, um den Studien des PrinzenLudwigs von Wunen vorzustehen.Als sich der Prinz vermahlte, wur.de Laubrüffel der Prinzeßinn Beicht-vater , und starb zu Port de S.Marie in Spanien den 9. Oktober17; 0. Man hat vornehmlich vonihm Lclaircillemsnr lMorique eräogmarigue tur le fair er le äroitä' une ekele loueenue ckes les ^e-tuires äe R.keims i. ^ug. 1698-Irrice äes sbus äe In criligue enmsriere äs Keligion in r. Duo«dezbänden und la vie äu keee Lkar-les äe L-orraine, ^eluirc.

Land, (Wilhelm) ein berühmterErzbischof von Canterbury, warvon Reading in Engelland gebürtig.Er that sich durch seine Gaben undWissenschaft hcrfür, und wurdestnffeniveis Doctor zu Oxford-, Bi-schof zu S. David, Bischof zu Bathund Wels, Bischof zn Londen undendlich i6;;. Erzbischof zu Canter-bury. Sein Eifer vor König CarlnI. brachte ihn inS Gefängniß, undendlich den ic>. Januarii 1644. im7»sten Jahr um den Kopf. Er er-trug es standhaft, und äusserte beyseinem Tod viele Gottesfurcht.Sein vornehmstes Werk ist eineStreitschrift von der englischen Kir-che wider Ftsher.

Laudice, Schwester und Gemahlinndes Mithridates, glaubte dieserPrinz wäre todt, überließ sich derWollust, und wurde ihm ungetreu.Er hatte seinen Hof heimlich verlas-sen, um die Oerter auszukundscyas,ten, wo er einstens Krieg führenwollte und seit seiner Entfernungnichts von sich wissen lassen. Nachseiner Rückkunft furchte sich Laudicevor seinen Vorwürffen, und wollte

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ihn vergiften Mein ihr Vorhabenwurde entdeckt, und Mithridatesließ sie hinrichten.

Lavinia, des lateinischen Königs La-tinus Tochler, war an den Turnus,König der Rutuler, verlobt; hcy,rathete aber nach der Fabellehre denAeneaS. Sie gebahr nach seinemTod einen Sohn, den sie Sylrvius hieß, weil sie ihn im aldzur Well gebracht, dahin sie sichvor dem Ascanius , des AeneasSohn, gefluchtet hatte.

Launay, (Franz von) «in berühm-ter Dvoeat und erster Professor deSfranzösischen RechtS im Collegio vonCambrai zu Paris, war zu Angersden 1,. Aug. i6,r. gcbohren.Nachdem er in seinem Vaterland«studirt, kam er nach Paris, undwurde ,6j8.jum Advocaren aufge-nommen. Er diente hierauf vorGerichte, und erwarb sich grossenRuhm. Er war der erste, so dieProfeßion des Französischen Rechtversehen, welche 1680. gestiftetwurde, und erlangte grosse Geschick«lichkeit in den Rechten. Du Cange,Bigot, Cotelier, Menage und an-dere Gelehrten waren seine vertrau-ten Freunde Er starb den 6. ^ul.16-;. Man hat OommemLireturles Iniiimlss comumieres äe Ltvn-lieur ^ntoine l.oMl und andereSchriften von ihm.

Launay, (Peter von) ein gelehrterreformirter Franzose, gebohren zuBlois 1 s?;. Sein Geschlecht wareines der ansehnlichsten in dieserStadt. Er hatte eine Bedienungbey den Finanzen nebst dem Titel ei-nes königlichen Secrelärs, und warim Begrif sich weiter in der Weltzu bringen, als er einsmalS denEntschluß faßte, sich ganz allein aufdie H. Schrift zu legen, welches ervon seinem 4osten Jahr an biß inszyste, da er starb, also fortsetzte,daß er alle Morgen um vier Ui '