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voven vermochte», ihn;um Todzuverdamme». Er entrann aber glück-lich nach Genf, ward daselbst Pro-fessor der Gottesgrlahrheit, undstarb i66>. Er hat zu Genf dasNeu« Testament in der ursprünqli-chen und in der neugriechischenSprache in r. Quartbänden her-ausgegeben. Sein Sohn AntonLeger, gebohren zu Genf 1652.war ein berühmter Prediger, undstarb i6yo. Nach seinem Tod ka-men r. Bände Predigten von ihmheraus.
-Leger, (Joh.) «in berühmter refor«mirter Gottesgelehtter > der vorher-gehenden Vetter, gebohren zu VillaSecca den -. Fedr. »L>s. siudirtezu Genf, und hatte das Glück demPfalzgrascn von Zweybrücken, nach-maligen König in Schweden, daSLeben zureiten, welcher sich im Seebadete, und ohne die schnelle Bey-hülfe, die ihn, Leger mit Gefahr sei-nes Lebens gethan, gewiß ertrun-ken wäre. Nach seiner Rückkunftin sein Vaterland, ward Leger Pre-diger zu Paris und Rodoret undhernach zu S. Jean. Er entranngleichsam durch ein Wunderwerkdem Blutbad, welches der Mar-quis von Pianezza >6ss. unter denWaldensern anrichtete. ,66, wur,de er an viele protestantische Mächteabgeordnet, um sie vor den Eingrif-fen , so wider den Traktat von Pi-guerol geschahen, und von den Ge-waltthätigkeit» zu benachrichtigen,welche die reformirten Waldcnserausstehen mußten. Als der Hof zuTurin Wind von dieser Gcsand,schüft bekam, ließ er Legers Haußzu S. Jean niederreißen, und einemarmorneSäule mit dieserAufschriftdahin setzen : /Vlla memoria inksmscki Liovanni I^egerv reo äi lernLIseüL. 166; gieng er nach Lei-den, und übernahm die Prediger-stelle an der wallonischen Gemeinde,Histor.Handw. (,rer
wozu er zum viertenma! beruffegworden. Hier gab er seine kMoi-
IL äes eglises evLNAeliguesäes Vrl-lees cie kiemonr in Folio heraus.
Legionensis, s. Leon.
Le Gros, (Peter)ein vortreflicherBildhauer, gebohren zu Paris deni r. April 1666 von Peter le Gros,ordentlichen Bildhauer des Königs.Er hatte von Jugend aufsolche Nei-gung zu dieser Kunst, daß er schonim Listen Jahr den Preis bey derköniglichen Akademie erhielt. Dißvermochte den Herrn von Louvoisihn nach Rom zu schicken. Hiernahm er so zu, daß ^er in wenigenJahren einer der größten Bildhauerseiner Zeit ward. Er starb zu Romden z. May -7>?. Man findl znRom und anderwärts viele Bildsäu-len von ihm, welche, von Kennernbewundert werden.
Le Gros, s. Gros.
Lehmann , ( Christoph ) ein g«schickter Historieus, gebohren umSJahr,<r68. zu Füisterwald in derNiederlausitz , wo sein Vater einSchulbedienter gewesen. 179, warder zu Leipzig Magister und >594.Conreckvr bey der Schule zu Spcyr.Nachdem er hierauf dieser Stadtals Raths, und Stadlschreiber wich-tige Dienste geleistet, zog ihn derChurfürst von Trier und Bischof zaSpeyr an seinen Hof, bis er r6;6.als Syndikus nach Heilbronn kam,wo er i6;8. gestorben. Man thutihm unrecht, wann man vorgiebt, ersey um der churtrierischen Dienstewillen zur katholischen Kirche ge-treuen. Sein Chronicon Spirensehat er 1602. zn schreiben ange-fangen, und i6n. vollendet. Erhat noch mehr geschrieben. 1754«hat der Cpeyrische RathsconsulentundSyndicuS Herr ErhardChristophBaur sein Leben herausgegeben,
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