Band 
Zweyter Theil.
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sie Ausgabe zu Paris >6n. rrschie-neu ist. Sir ist lesenswürdig.

Leschassrer, ( Jacob) ein geschickterRechtsgelehrter und berühmter Par-lamentsadvocat ju Paris, war indiefer Stadt aus einer guten Fami-lie >sso. gebohren. Er hatte vor«trefliche Studien, bekam wichtigeGeschäfte zu verrichten, und mach«te mit Pibrac, Pithou, Loisel undandern Gelehrten seines Jahrhun-derts Freundschaft. Er starb zuParis den r8. April i6,s. Dievollständigste Ausgabe seiner Schrif-ten ist zu Paris i6sr. in 4. erschie-nen. Man findt merkwürdige undwichtige Sachen darin».

Lescor, (Peter) ein berühmter sran-zösischer Baumeister, war Abt zuClagny, und machte den schonenBrunnen äes Irmncens in der Stras-se St. Denys zu Paris. Die Bild-hauerarbeit an diesem Brunnen istvon dem berühmten Goujon. Le-sest lebte unter Franz I. und Heimrieh II.

Lesdiguieres, (Franz von Bonne,Herzog von) Pair, Marschall undConnetabel von Frankreich, Statt-halter von Dauphin- und einer dergrüsten Feldherren seiner Zeit, warzu St. Bonnet de Chamsaut in Dau-phins den 1. Bpr. -54;- aus einemalten adellchcn Geschlecht gebohren.Er that sich von Jugend aus durchseine Tapferkeit und Klugheit hervor,und ward einer der vornehmsten An-führer der Reformirten, vor welcheer etliche Plätze eroberte. Als Hein-rich IV. den Thron bestiegen, gaber ihm neue Merkmale seiner Hoch-achtung, und machte ihn zum Gene-rallieutenaut der königlichen Ar-meen in Piemont, Eavsyen undDauphins Lesdiguieres schlug denis. April >sy>. den Herzog vonSavoyen im Treffen bei) Esparon ,und in vielen Gelegenheiten, underoberte Savoyeu. Zur Belohnung

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seiner Dienste wurde er 1607. zumMarschall von Frankreich gemacht,sein Landgut Lesdiguieres zur Paineund zum Herzogthum erhoben. Ertrat hernach zu Grenoble zur römi-schen^ Kirche über. Als die Ab-fchwörung geschehen war, überreich-te ihm der Marschall von Crequi,sein Tochtermann, den Brief, durchwelchen ihn der König den -4. Jul.i6ir. zum Connetabel von Frank« !reich erklärte. i6rs. führte er die sArmee in Italien an, und starb zu sValence in Dauphine den rg.Sept. !i6r6 Ludwig Xlli. legte ihm daS !Lob bey, er habe allzeit ge-siegt , und sey niemals be-siegt worden. Sein Secretär,Ludwig Videl, hat sein Leben be- -schrieben.

esley, (Carl) auch Leslie, Di- zschof zu Carlisle, und einer der ge-lehrtesten englischen Theologen deSXVIII. Jahrhunderts, von demman neben andern Schriften hat:IVIetlioäuin drevem st kacilem 6e-monllranlli verirarem relixivniz,

so anfangs englisch geschrieben wor-den , und Beweis von derWahrheit der christlichen Re-ligion in englischer «Lprache.

Lesley, (Joh.) auch Leelie undLeeläus, ein berühmter Bischofzu Rosse in Schottland, gegen dasEnde des X VI. Jahrh, war aus einemder ältesten und vornehmsten schottlämdischen Geschlechter entsprossen, dasviele grosse Männer hervorgebracht.Er war 157'- der Königinn Maria sStuart Gesandter in Engelland, ^und mußte daselbst vieles ausstehen. §Er leistete dieser Prinzessin» wichtige iDienste, und arbeitete vor ihre Frey,heit an den Höfen zu Rom, Wienund an andern. Er starb zu Brüs-sel 's?-. Man hat ein Werk:cle Oligins,moribus st rsdus Aellis

Lsororum, und andere Schriftenvon ihm.

Lesse-