Band 
Zweyter Theil.
JPEG-Download
 

»337 LL

Printen von Weimar auf die Uni-versität Jena, und gieng von da nachLeiden, wo er >6s6. die Doktor-würde annahm. Im Jahr i66r.berief man ihn jum RechtSlebrernach Upsal, er gieng aber lieber167,. nach dem Haag, ward da-selbst ^ävocsrus LuriL ltollsnäi-c-e, gieng 167 s. wieder nach Lü-beck, und starb daselbst den istenSeptember 1684. Er hat vielesgeschrieben.

Liron, (Dom) ein geschickter De>nedictinermönch von der Congrega«tion de- H. Maurus, der die Sin-xularilös ^istoriczues er llrersires,in 4. Duodejbänden zu Pari-herausgegeben, und erst vor wenigenJahren gestorben ist.

Lisieux, ( Zachariat) ein gelehrterCapuciner des XVH. Jahrhunderts,der in der Schreibart deS PetroniuSdrey satyrische Schriften herausge-geben. Sir heisseu: 6emu8 8ecu-U; Lamms Lspiemir und O/ge»xalius.

Liste, s. l' Jsle.

Lisola, (Franz, Freyherr von) ge-bohren zu SalinS ,6,;. erlangtedurch seine Gesandtschaften grossenRuhm. Im Jahr r 6g 9. trat erin kayserliche Dienste, war seinganzes Leben dem HauS Oesterreichsehr ergeben, und diente ihm durchseine Unterhandlungen und Schriftensehr wohl. Man gebrauchte ihnbey allen Traktaten von Wichtigkeit,und starb 1677. kurz vor den Nim-wegischen Friedenshandlungen. Seinvornehmstes Werk führt den Titel:vouclier ä' Lear er äs juülce,worinn er die französischen Ansprä-che auf einige Stücke der spanischenMonarchie widerlegt. Diese Schriftgefiel dem HauS Oesterreich eben sowohl, als sie der Krone Frankreichmißfiel. Versus, französischer Be»Htstor« Handw. (-rrr Th)

LL 2zz8

volkmächtigter beym Frieden zu RiS-wyck, hat ihn auf eine sinnreicheund beissende Art widerlegen wol-len.

Ltster, (Martin ) ein gelehrter eng-lischer Arzt und Nalurkündiqer,Martin ListerS Sohn, der KönigCarls I. Leibarzt war, wurde vonfeinem Vater sorgfältig erzogen,und reisete daraus nach Frankreich.Nach seiner Rückkunft trieb er dieArzneykunst mit Ruhm zu Aorkund zu konden, ward der KöniginnAnna Leibarzt, und starb unter ih-rer Regierung. Man hat vieleSchriften von Muscheln und andrevon ihm, so hoch gehalten werden.

Little, (Johann) das ist, derRletsne, ein berühmter englischer Ge-schichtschreiber deS XII. Jahrhun-derts, gemeiniglich Johann vonNewbridge genannt, von demCollegio, darin» er sich aufgehal-ten , war CanonicuS regularis deSAugustinerordens, und starb umSJahr i zog. Mau hat tlittor. re-rum nnxlicnlum von ihm. Diebeste Ausgabe ist die Pariser von1610. in 8. Einige nennen ihnauch Wilhelm von Nerv-bridge.

Littleron, (Adam ) ein gelehrterenglischer PhilologuS, auS einer al-ten Familie in ShropShire abstam-mend, studirte zu Westmünster,und ward ,658. der zweyte Rectordieser Schule. Er lehrte hieraufzu Chelsea in Middeiser, und wardim Jahr 1664. Pfarrer daselbst.Endlich wurde er ordentlicher KaplaadeS KönigS, CanonicuS und Sub-decanuS zu Westmänsier , und starbzu Chelsea 1694. Sein vorn-hm-steS Werk ist ein lateinisch ena lischeSWörterbuch , so in Engelland sehrgebraucht wird.

Teer Little»