Band 
Erster Theil
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4_Helvetischer Kircken-Gesä icklen__

Eltcffer m. Die Heyden rühmten sich gemeii.ljch/daß fie von den GötternUrsprung entsprungen seyen. Aber mit dem haben sie sich verrathen, daß sie keineder Völ- eigentliche Wiffmschafft hätten-weder von dem Stamm-Vater ihrerArn/alkm Nation,noch von dem Ursprung und von der Fortpflantzung des mensch-Sckriffc ' ltchen Geschlechts. Deßwegen man von allen Heydnischen Völckerndekandk. sagen mag was ksreneir, ein Egypttscher Priester in der Stadt Sai,zuKolon von den Griechen gesagt: fle werden memahlenalr/sondernbleiben«'-! 7r«^ex, allezeit Rinder/ als welche deren Alten Bege-benheiten ganyunberichrer seyen (a). Aber diejenige,welchen Gottseine herrliche Reden anvertrauet hat, wissen daß Gott alles Ge-schlecht der Menschen/ aus einem Blut gemacher/ 17:26. alsder erstlich den einigen Adam erschaffen; indem Sündfluß aus allennachkommenden Adams,den einigen Noah, (den Zehendeu von Adam)samtdreyen Söhnen erhalten; nämlich den Japhet, Sem,und Cham,aus welchen sich nach dem Sündfluß, das gantze menschliche Ge-schlecht durch die Welt ausgebreitet hatAus wel. iv. Einige muthmassen, es feye die Helvetische Nation entsprun-chem Sohngen aus dem Sem. Gemeinltch haltet man sie,für des Japhets Nach-NM, diekömmltnge.Vil gehen noch Wetters; sagende, diese Nation stamme herberKam. aus dem Gomer,deS Japhets Sohn. Gomer aber seye ein Vater gewe-mm ? stn des luilcouis oder Thuitsch,welcher (nach dem Sündfluß im izi.und nach Erschaffung der Welt,im 1787. Jahr) aus rmen, 3 kommen,und der erste Vater und König der Teutschen Völckerschafft gewesen.Dessen Geblüts und Reichs-Nachfahr isrk-evon, unter den TeutschenKömgen der vierte, seye der Stamm. Vater der Hclvetieren. Aberdieses wird geholet aus denen Büchern, welche der verschreyte Betrie«ger, s okännes ^nnius gewesner Münch zu virerbenmnter dem Namendes berühmten Chaldeers Leroii, ausgehen lassen (l>), und dessen Für-geben bey der heutigen gelehrten Welt, eben so wenig Glauben findet,als dieRedLmir,eineS A.C-i 6 i 6 . inArabia regierenden Fürsten,dersich vernehmen lieffe:Er wolle seine Herkunft aus dem Noah,mit glaub-würdigen Beweißthumen in unterbrochner Ordnung zeigen (c).Elkste V. Bey den Hclvetieren selbst,ist eine alte Tradition, ihr Vater-Hrivkiier. land seye sehr stüh bewohnet: ja noch bey Lebzeiten des H. PatriarchenAbrahams, seyen die zwo namhaffte Helvetische Statt,Solothurn undOhnlang,etliche sagen lo.Jahr (ä) hernach,Zürich erbauet wordemHie-

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