24 H elvetischer Kirchm-Geschichten _
bent,derdes Glücks Meldung gethan, ist »omerus. Die folgendenPoeten achteten dieses Glück so hoch,daß sie ihm alle Begebenheiten zu-geschrieben. Nachdem Lerviu; luiiiusj aus geringem Stand zur Kö-niglicher Würde gelanget, danckete er solches auch dem Glück, undbauete ihm einen Altar. Dann die Heyden, hielten die Ding,so sichauf Erden begeben, für so gering, daß sich )upi e, deren nicht belade,vermeynten derohalben. selbige rühren her vom Glück, als welches inden menschlichen Sachen nach seinem Gutduncken handle. Daher ha-ben sie,dieser Göttin zu Ehren,vil,jedoch ungleiche Altäre aufgerichtet,bald kormnN.^verrenn,bald korrunD (lonverrenchodek 6ene 8peran-ri,oder L!snäX,oder vubiL (o). In beyden obgedachten, und in vie-Das wi« len Kayserl. Einschrifften mehr,wird gedacht korcunze l<e6ucis, Dieverkehren, einte wird von H Tschudt also übersetzt; )ovi dem besten/allergrös-de Giutk. ^ben/ auch dem Engel (Schutz-Engel) dieser Scadc und derGlückgsrrin die mich wiederum heimbegleitet hat/ hat veciuse^ppius ^ugultus (dieses) gestiffrer. hat andere Gedancken,davon sein Lommenrarius äs dilumismsribus veruilioribus aufge-schlagen werden kan. Den eigentlichen Verstand beyder dieser Etn-fchrifften, werden wir finden, so wir erforschen, bey was Anlas sie ge-stellt worden. Im 6 io. Jahr nach Erbauung der Stadt Rom, ha-ben die äalLiler (Augstthaler) dem kppio Llauäio in einem Treffen ,loooo. Mann erlegt (p). Als die vuumvin zu Rom, dem Rathdaselbst angedeutet, in den Büchern der Sybillen stehe, dgß die Römerso sie den Gallieren obsigen wollen , an den Grentzen derselbtgenopfern müssen,folgete man dieser Anlettung-Hieraufwagete äppius mitden Zsisileren ein neues Treffen,und erlegte ihnen sO 2 O. Wegen diesesSiegs rühmte ^ppius das Glück habe sich wieder zu ihm gewendet,undrichtete dessen ein ewiges Gedenckmahl auf. Dessenungeachtet, habendie blässer (q) immer der Römern Muthwillen gehemmet, so gar,daßsie dem luiio LXszn selbst etwann gute Beuten abgejagt, und vielleichtdie l>rLkeÄi srcenäis I3lrociuji8 (deren hernach §. Z s. Meldung ge-Wehet) wider sie gen Genfgelegt worden. Also vermeynten die Rö-mer, das Glück hatte sie dieser Enden verlassen. AlS aber Kayser ^uZu-ÜU8, durch Varronem das Land eingenommen, sich aller Einwohnerndesselbigen bemächtiget, ihrer viel an offner Gant verkaufft, die übrigenhinweg geführt; rühmten sich die Römer,daß das Glück wieder zu ihnenkehre. Varro ließ nicht nur (wie vor Ihmeüppius) diesemGlük zurDank-
barkeit
(o) via, ^'Iguü. (?iv. Oei lik. 4. c. 18. (p) Oroz. §: 8 lAon. Lommenr. in
p. m. Z68. (c^) b'lrzl). ÜL-iZr. Ii!r. 4, p. w. 41 l.