_Erstes Buch._7?
Gott ist von sich selbst,und hat alles von sich ftlbst.Er ist ntt nur grössteals alle/)oK., 0:29. sondern von allen so wert unterscheiden , daß rymniemand gleich jst.^l.z^ io.Sodaß die Heyden,in dem sie diesen min-dern Göttern göttliche Edre bewiesen,andem höchsten Gott eirirnGot-tes-Raub begangen.Ja dieser Mmcr selbst hat nicht können Gott seyn,so er seinen Gewalt andern übergeben,und Merck, bey denen er selbstnichts gethan, durch andere verrichtet. Dann der wahre Gott eindurch sich selbst st.ts w-irckendes Wesen ist, und alle Ding nicht nuraus ihm, sondern auch durch ihn sind. Kom. n: z6. Diß ist seinNahme, den will er keinem andern abtretten. Diß ist fein Ruhm,den will er keinen Götzen geben. LKj. 42:11.
l-x. Aber die, welchen die Heyden so grosse Ehre erzeigt l warenentweder gar nichts Solche Ding die nie kein Wesen gehabt: als dasGlück. Was hätten sie dann dem Menschen helffen rönnen ? Oderes waren vernunfft ja leblose Dinge; als Sonn, Mond, und das übri-ge Gestirn,die Erd, re. welche alle nützliche Ding, aber von Gott umdes Menschen willen erschaffen sind: daß sie dem Menschen, nicht daßder Mensch ihnen diene. Der Mensch hat nicht von ihnen, sonderndurch sie von Gott Gutthaten empfangen. Deßwegen der Sonn, die' von den Heyden 1^2 und ein Röntg und Herr genennet wird,in H. Schrifft von dem H. Geist der Nahme L'2V ein Rnechr gege-benwird. Hiemitmuß der Mensch, wegen solcher Gutthaten nichtdem Gestirn, sondern dem dancken, der ihme zu des Menschen Nutzensolche Krafft mitgetheilet hat. Etliche Götter der Heyden warenMenschen. Hiemit nicht vollkommner, nicht eines edleren Wesens,als die so ihnen gedienet haben: nicht Götter, dafür sie geholten wor-den. Deßwegen die Priester der Heyden,mit allem Fleiß verhütet ha-ben,daß dasgemcincVolck nicht innen werde daß dieseGötter nmMen-schen seyen davon §. 1 8 . Unter diesen Menschen waren etliche, derenNahmen in Himmler» angeschrieben sind, wie Adam,die HH.Patriar-chen,Moses, re. Aber diese sind von den blinden Leuten selbst nicht er-kennt worden So beladen sich diese nun nicht mehr der? Dingen,welchevon und unter den Menschen geschehen , sonder» lassen sich Tag undNacht allein das angelegen seyn, -aß sie Gott loben.Andere unter die-sen vergötterten Menschen waren selbst wegen ihres Unglaubens vonGott dem höchsten GutabgesöndertMd also selbst in höckstemMangekundElendstn welchem sie ihnen wederHülfnochTrok geb? könten.DieseThorheit solle Gt.Felix (dessen in folgendem Buch §. z 5 .rc. Meldunggeschiehet) dem Landvogt vecio mit diesen Wort? zu Sinn gelegt habe
(p): Die
Dieneteir
falschen
Göttern.