Band 
Erster Theil
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112 Helvetischer Kirchen-Geschichtett _

n C G.garnichtbedachtgewesen, diese Hetltzthum aufPaptstische Weise zuL-o verehren,daß man etltch hundert Jahr (Y, von keinen Thcbaischen

Gebeinen geredt, vielweniger selbige gezeiget.

Wieviel XXXI!. Vondeoen, welche dem von ^lsximinizno in Wallis an-drer nach gerichteten Blut Bad entgangen seyn möchten,will ich gern aus äLl.Solothurn ^sagen: Die zerstreuet waren / zogen hin und her und pre-kommen . digren das Evangeltum.Von ausländischen Kirchen will ich nichtsmehr reden, sondern allein bey der Helvetischen bleiben, karomus (m)schreibt,daß Luckerius sage,es seyen zween aus der Thebaischev Legion,nämlich Viäior und Orkus nach Solothurn kommen. ^60 Visrmenüsgedencket (n) auch nur dieser zween. Oorkarä schreibt es haben sichnach Solothurn 64. oder 66. verfügt. H.Haffner (0) bleibt bey 66.(Doch also, daß zusamt viÄor und Oilo 6z. gewesen ) Krafft einerÜberschrift an S-Ursen Münster zu Solothurn, deren hernachr 474. Meldung geschehen soll. Zween aus diesen sollen Olmas undvamianus gewesen seyn (»Aber der Leser fchlagedieferzween halbenauf, Lsronii ^lärc^rologrum <l. 2r-8eprembr. Er wird eines andernSinns werden. Zween dergleichen Leiber werden auch zu Lueern ge-wiesen (q). Die abgedachte Übertrifft am Münster zu SolothurnSie wn- gibt mit,daß e. 288. zu Solothurn Kayserl. Land-Vogt gewesen

dm;um Nirescus. Der hielte sich aber bey ^aximinisnc, auf (wieP.MurerAW ge- (0 schreibt: aus H. Haffner lasset sich solches nicht schließen) undnolvlgct. bekam Kayserl. Befehl heim zu kehren, um auf die sich zu Solo-thurn aufhaltenden flüchtigen Thebeer, ein wachendes Auge zuhalten. Als diese verkundschaffletworden, trachtete «irischstedurch füsse Worte, hernach durch Bedräuung der grausamsten Mar-ter von Christo abwendig zu machen. Weilen ihnen solches nichtsangewunnen, habe er sie mit Streichen und finsterer Gefängnüß pla-gen lassen. ES habe aber ein schöner Glantz vom Himmel die Mar-teret umleuchtetMd sie von Banden loßgemachchso daß die Henckers-Buben vor Forcht erlegen seyen, die Christen aber Gott gedancket ha-ben. Ungeachtet dieses Wunders habe Nirracus gebotten, daß man aufdem Platz (aufwelchem Kiercurü Tempel gestanden (»daher er an-noch der Hermesbühel genennet wird) ein groß Feuer anzünde,die Hei-ligen übel schlage und zu Aschen verbrenne. Indem sie abergebunden(i) oder zum Feuer geführt worden (r), seye das allbereit angezündeteHoltz durch einen plötzlichen Wind hin und herzerstreut, viel Heyden

durch

(I)Viö. sey. srr. (m) än.Olir. 2S7- n. lf. (n) ^<ko a<I ^ rSS (o)" Hiescr. 8c>lc>äor. p. lso. (p) 8imler. Vrles. p. m. (c;) l.,nx. p. 72 ;.(t) liekv-8qnÄ, (») viä. supr, Iib. I, K zs» (5) Llurerur (t) ktslknecu».