Band 
Erster Theil
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n6 Helvetischer KirchemGeschichten

N C. G. aber, er seye nach Achtn geführt (g) worden. Hingegen berichtet H.-so. Bullinger die Kirch Züüch habe nie ausgegeben daß sie des Lxuperan-rü Gebein verwahre. So daß dieser mit Nahmen und in der ThatetN Lxuveranrius gewesen.

Ihre Reist XXX VI. Es vermag aber die rrLäir»c>n (r). daß S. Felix und

durch Ury/ S- Regula, aus den Verasris (Niderwallis) durch die Leäunos (O-berwalliS) über den Berg Furca, da die Rhone entspringt, durch daSUrstrer-Thal zu den isuri^is.in daS Land Ury) gezogen, aller Ortendas Merck der Evangelisten verrichtet, und viel Vvick bekehret haben.Dem Leser beliebe steh hie zu verweilen, um des P.Langen (§) Bericht,wegen dieser Reise durch Ury, zu vernehmen. Obwolen/sagt er,un-bekaadt/ was diese H. Märtyrer allda gms geschaffet, ist je-doch gar nicht zu zweiflen / daß sie nicht allerwenigst imverborgnen, ihr Christlich Gebäre allda gottselig verrichtet /und also dieses Land zu ihrem / das ist heurigem RömischenCarholischen Glauben / wann nicht mir einigem in der Grilleausgesprengtem Saamen (als wie zu Zürich und Glaris) zu-befruchren angefangen/ allerwenigst durch ihren gottseligenDurchzug und H. Andacht eingewichen und geheiligee ha-ben. Biß hin P- Lang. Ob diese H. Märtyrer so sie in diesem Landweiter- nicht gethan, von deßwegen, daß sieHr Gebatt darinn ver-richtet^ die erste Bekehrere des Lands Ury getrennt werden möch-ten , sonderlich so die Einwohner deffclbigen entsprungen von denGothen, welche ä. ^O. aus Jtalia durch härterem Kaysers^u-kiniani Feld Obersten vertrieben worden , wie P. Lang auch andeu-tet, wird des Lesers vernünftigem Urtheil heimgeftellt. Aus demLand Uri seyen sie über das Alp - Gebürg die March ((- genennet(zuLatein, alltines, oder ^6i'ermino8 weilen alldort die Märchen ge-wesen des Helvetier und Rhetier-Lands,) ond in daS Land Glaris kom-Gkaros' men (r), als es selbiger Zeit hinter dem Flecken Glaris indes ThalerenLinthal und Sempfthal schier alles noch wil-i, unbewoh?ü und unge-bauet war. Maffen dann die e Legend der erste Anlaß ist,bey welchemdes Lands Glarus gedacht wird. Es sollen sich aber diese beyde Ge-schwüsterte aufgehalten haben, ohnftrn dem Hauptflecken Glarus, aufeinem Bühel, unter einem hohen Felsen, an dem Ort, der noch heut

zu

(kj) Vm.msfL 810. (r) VullinA.tie Ucli.l'iA.l.r. c. 4- blulclric.

Glaub. Unrrinß. biiü. 1 un, 8 ä p. >044. 6üiIIim. bielv. lib. c.

Kirnen ticlv. 8. ^ (s) >ie vocab. Maxcy v G»Idüß. rer.

ch I.p. Lsz. (t) IHiUdl. IN Lieber.