Band 
Erster Theil
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_Viertes Buch._Z87

erzehlet mehr dergleichen,von Gott,auch von S.Blasio,S. Briqitta, N. §. G.re.empfangene Antworten, welche alle dahin gehen, daß die Abergläu- 8 <n.bigenim Irrthum von Anrufung der Heiligen, dem C öfter Leben, undMönchischer Casteyung des Fleisches gestärcktMd die den Mönchen soerträgliche Wallfahrten zu dem Grab dieses Heiligen,beliebet werde».Solche» Oracultsuad Erscheinungen setzen wir entgegen, was amendergleichen Erzehlungen, das ohnlang zuvor zu Frauckfort gehaltene„Concilium (K) erinneret; daß wann sie erdichtet seyen, (wie dann k«i-»,ne Bsweißthum darvon gegeben werden) diejenigen liegen, so sie au-fziehen. Seye aber etwas vorgegangen, so möchten es Betrügereyeu„und Blendungen seyn des Teufels, welcher durch ungewohnte Sa«

„chen die Menschen bereden will zuthun was verkokten ist.

Dieses Closter Rhetnau ligt anderthalb stund-wegS von Schaffhau-fen.Dte Stadt,an welche diß Closter mit einer steinernen Bruck gcfügetWird. wird vom Rhein in Form einer halben Insel fastgantz umpfan-gen,das Closter aber ligt mitten Rheins. In dteferJnsel sollen vor Zei-ten dieRömer und Alemannier gegen einander Vestungen gebauet undbewohnet,auch grosssnSchaden daraus einander zugefüget daben.Wei-le« nun daselbst viel Blut vergossen worde.seye (um solchBlut beyGottauszusübnen-tn diese Rhein-Insel,gleichwie an andere Kriegplatz mehrein Closter gesetzet worden. Weilen man aber, durch sothane Eloster-Bäu nicht so fast alt,Römisches,als mit eigener oder der seinigen Handvergossen Blut auszusühnen gesucht; gtbe lieber Beyfall denenjentgen,welche darvor halten, weilen man vor Zeiten in Clösteren Schul gehal-ten, und die Jugend des Lands unterrichtet, haben die Grafen von Ky-burg,so von Alters her mächtige Herren gewesen,dieses Closter erbauenlassen, aufdaß die ihrigen alldort unterwiesen werden. Lang glaubte (i)dieses Closter seye vonWolfhardo,desä.O. 746. vermeldeten GrafsNutardt Sohn oder Enckel,um ^.778.aufgebauet, und reichlich gestif-tet,weilen aber nach deffenHinschetd dieStifftung durch die Erben nichtfletff'g abgestattet worden, seye das Closter in Abgang kommen, unddurch Wolvenum, des Wolfehardi Sohn oder Sohns, Sohn, mitneuen Vergabungen reicher gestifftet worden. Gewiß ist daß derStift er dieses Closters nicht Wolfenus gewesen, wie jener vermeynt(K). Ein vonLudovico Germanico L. 547. gegebner Gnadenbtief( 1 ) vermag,daß der Stifter desWolveni Großvater gewesen. L. Daß

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