Viertes Buch.
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„politantschen Kayser abgesprochen) zu einem Röm. Kayser erwehlet,N. C. G.«ernamset, gesalbet und gekrönet worden. So daß die Kirch zu Zürich 802.1„damals geglaubt, daß der Pabst über die gantze Orient-und Oeciden-„taltsche Kirch,ein höchst.allgememund vollmächtiger Statthalter desHerren Christi feye,vollmächtigen Gewalt habe,wann genugsam e Ur-sachen obhanden,die König und Kayscr ein und abzusetzen, ihre Reich„zuvertheilemden Eid der Unterthanen aufzulösen.«Jst es dann,wannCarolus sich genennet von Gottes Gnaden , Kayser; so viel als hät-te er geschrieben; von pabsts Gnaden Kayser? Lang bildet fich sol-che gottSlasterliche Gedancken em. Der zwischen Kayser Friedrich 1.und Pabst Adrians lv. über diese Materie geführte Streit wird an sei-nem Ort folgen. Alle aus Lang eingeführte Wort zu berühren, dienetnicht zn meinem Vorhaben. Sage allein, daß selbiger ein untreuer Hi--oricusmnd noch ein schlimmerer Thcologus gewesen,und daß die Hel-vetis. Kirch weder von einem noch von anderem so dieser Mann herfür-bringet, gewußt habe. Anastasius, so um 870. Päbstl-Bibliotheca-rius gewesen, bat die Kayser! Cröaung mit diesen wenig Worten auf-gezeichnet : , Jn deme der Pabst,dem König die Cron aufgefetzet, habe«dasgantze Votchzugerosten: <üaroIo püMmo,äuAullo a Oeo corona-„ro-^laAno, paciüco lmperatori, Vica Lc Vi^oria! Cat 0 l 0 dem Alltk-„mildesten,dem Mehrer des Reichs,dem Grossen,friedfertigen Kayser,
«welchen Gott gekrönt,wünschen wir Leben und Sieg! leräi^umcll.
„Lc ab omnibus conllirutus elllmperaror(x). Diese GlÜckWÜnsthl'Ng«seye zu dreyen mahlen geschehen, und Carolus von allen zum Röm.
--Kayser gefetzt worden; hierauf habe ihn der Pabst gesalbet, etlichefetzen hinzu ()?): 6c aäorasse. und angebättet, das ist: dem Kayser einenliessen Fußfall gethan. Der Cardinal Barontus ziehet (--) des Ana-stasii Wort also an: l'er äiQum ell ab omnibus, 8c conllirurus eü Lcc.«Jedermann hat Carvlo dreymahl Glück gewünschet, und er ist zum«Kaysergemachet worden ,, Anastasius schreibt die Kayserl. Wahldem Volck zu, Baronius allein die Glückwünschung nach der Wahl.
Weilen dieser Cardinal die Schriften der Alten, so Gewissen-los brau-chet, hatte er gut, aus denfelbiqen für die Röm. Kirch zubeweisen, waser immer verlängere. Pabst Leo, thäte bey dieser Crönung mehr nichtals der Patriarch zu Constantt^opel. in der Kayserl. Crönung zutbunpflegte (a). Was war aber dieses ? keneckQio Lc corona (d). Der Pa-triarch samtden anwesendenFürsteu undVolck/rufftenGott an um ftlev-
Aaa z ltche,
(<) Viä c!u (7kcsn.8cript. kranc.l'om. r: r,-. ()-) viö.^nnal. NrLoc. ^clo;
^äelmus. (r) Los. Z 6. (a) Lsron. ^.;i8.Y.6o. (b) 565. n. 17.