Band 
Erster Theil
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_Viertes Buch._Zyr

ler: beßgleichenNotkerüs (k),rc. Bueelinus (!) nennet diesen König N. C GAzanem;seyeKöniggewesenzu Jerusalem; HabesichaufdenWegbe- 8or.geben in Italien sich mit Carolo zuerjpmchen. Als er aber erkrancket,habe Carolus Waldonem Reichenautschen Abt, (Lang setzt (m) hinzu:

Hinfrid oder Hunfrid, Graf tn Jstria undMetia.) nach Corsica ge-st ndet. Diese Gesandten haben neben obgedachtem Gewürtzdem Kay-ser zurück gebracht, das Blut Christi (in einem Onichelsteinenen Ge-fäß) die dörnene Cron,etwas vom Creutz Christi, und einen Nagel, mitwelchem er ans Creutz gehefftet worden. Lang sagt ferners,in einemgüldenen mit Edelgestein versetzten Creutzlein, seye etwas vom Creutzund blutigen Schweiß des Herren Christi gewesen (n), welchesCreutzlein durch Abt Waldonem in die Reiche Au kommen seye.

So aber obige Scribenten von solchen Heilthumen gehört hatten,hätten sie es weniger verschwiegen, als dasjenige so sie von dem Ele-fant erzehlet ? Gleichfalls wollen andere, daß Christi Blut erst her-nach in die Reiche Au kommen seye. Sihe ä. e. 922.

Abt Waldo sollKayserlicher Beicht.Vater gewesen seyn,und neben Waidonisder Reichenauischen Abtey das Bayerische Bischthum verwaltet da- Credit beyden. Lang (0) vermeynct, selbiger habe dieses und zugleich das Pa- dem Kay,viesche Bischthum von Carolo erlanget,wegen in angeregter Gesandt,schafft erwiesener Treu. Aber Herr Stumpf berichtet!(p), Waldoseye zuerst Bischoff zu Pavia, hernach,und zwar schon o. 800. Bi-

scheff zu Basel gewesen. Doch rühmen auch die BruntrautischenJesuiten (q) ,daß Carolus um diese Zeit, gegen das Baslerische, auchgegen das Straßburgtsche Bischthum, sich so mild erzeigt, daß etlicheChronicken, ihne für den Stiffter dieser Bischthümeren dargeben,woraus auch Langen Irrthum herrühren möchte. Die Reiche Auwar Zweifels ohn bey Jbr.Maj. wshl angeschrieben,weilen neben dcmAbt auch Hatto (sonst Heito,Haido,jetzund spricht man es aus Otto)ein Mönch dast lbst (ein Graf von hohen Zolleren (r),von welchem dasDurchleuchtige Brandenburgifche Churhauß herstammet) in conli-lio caroli clsrus (s), Kayserl. Rath und in grossem Ansehen war.

Nicht Waldo allein sollKayserlicher Beichvater gewesen styn,xßeoduiisondern auch Theodorus m. oder Ttzeodolus (c), Bischoff zu Wallis. Legend.Von damaliger Beicht-Art, wird an seinem Ort berichten. Mure-

«us

(K) Vit.Oar. r. C2p. i r. (!) Lenk. dir. 80;. (m) psZ. »70. (n)

P2A- 5Z8. (0) psß. 270, (f>) I-il». ir. c. rz. (^) 626!. 8. p. ro7. ex IIrüUII.jb. 2. csx. A. (r) Luceün, Lovü. sä 810. (-) ttexiäsn» cit. (r) I-sn^x. r6z, s.