4Q O Helvetischer Kirchm - Geschichten _
N. C. M. Stand, doch noch nicht ?rs8'oirc>-. Hatte seine Güter zu (kuirin)Fal-Zl«. lender bruuneu , seidige gab er (e in conzreALrionem bracrum com-menäanäo. mit dem Beding daß er in die GesellschaffL dieser Brüde-ren angenommen werde. L. Frieso,ein Jüngling, dessen Mutter vonCarolo, (äomins) Frau Pmchtagenennet wird, und eine ansehenlicheWittwe gewesen seyn muß; Mb das seinige zu Meilen. v.Permhark,(Beringet oder Bernhard) übergab seine Güter zu (Hmcbirnör)Htrslanden(b): Ein anderer aus den Bmderm, hat seinen Hofsamtallen seinen Leibeigenen zu Bosweil der Mch verehret.
Alle diese Bruder trugen gleichen Last und wartete einer der Ge-meint) ab,wie derandere.Wir wollen aber Berchtolduni/Hertzoqen zuZeringen,und damaligen Caft Vogt hiervon reden höre«. Der schreibt(i) k.c.i i87. also: ..DlcPfarr Kirch(zum Groffen-Mürster) ist„von ihrem ersten Ursprung an, durch die daselbstigen Stifftsherren„selbst,bedienet worden.Dann sie selbst haben in zimllchec Anzahl dem„Volck als Priester (also wurden zuBmoldt Zet en,dtePfarrer genen-,,net) gedienet; und sind in allen Pflichten des Kirchendtensts, ihren„Pfarr Kinderen als Pfarrer vorgestanden., Zu Carolt ivi. Zeiten warman, schon angeregter mästen beredet, es seye ein Gott wohlgefälligesMerck,ss man ihn zu gewissen Stunden, (Tags und Nachts sieben-mahl) lobe. Weilen solches im Chor geschehen und sich alle Kirchen-diener bey diesem Lobgesang einfinden müssen,sind sie Chorherren ge-nennet worden. Doch war dieses zu Caroli Zeiten nicht die fürnehm-ste,vielwentger die einige Pflicht der Kirchendieners«; sondern es lagenihnen auch ob, alle oberzehllen Amts-Pfltchten der Seelsorg. Sieerlagen aber nach und nach darin». So viel ihre Renten zugenom-men,so viel hat ihr Eifer abgenommen, sie ergaben sich den Wollüstenund dem Müßiggang M. Deßwegen Hertzog Berchtold ^ L. -176.das ist Z60. Jahr nach dieser Stifftung, auf Begehren der Gemeint)verschaffet, daß die Seelsorg einer Persohn allein anvertrauet wor-den. Die übrigen legten sich nur auf das Chorsingen.
Es hat aber noch eine andere Enderung darzu geschlagen.AnfangSwurde mit diesem Gesang,allein Gott gedienet. Carolussagt allein,diefibenZeiten feyenGott zuLob gehalten worden.Aber in der UnterschrtfftdesCarolinischenBriefeS,wtrd erforderet,die Kirchendiener sollenGottund den H.H Märtyreren dienen. Will doch nicht glaubemdaß diesen(sonderlich nicht im Anfang) Gottesdievstltche Chr angethan worden
seye:
(K) Irr ku!1il,Z.l.,nz. (i) ttorrinx. II. L. S-.6o. (k) 6ol6. ^Icm.zn io.