Band 
Erster Theil
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4O2. Helvetis cher Kirchen Geschichten

8?. C. E. Stauratius.der war den Latci.ern mißgönstig.Kayftr CaroliGesandt-811. schafft,kehrete,nach vielfältiger Beschimpfung heim,und kam bey ihremHerren,nach grosser ausgestandner Müh widerum an. Hatte selbst batden Verlaufdieser Reis beschrieben in einemBuch,welchem er den Tit-te! k-tvä-eporicon gegeben (p). Aber Michael Curopaiates, KayftrsNieephori Tochlermann,ftieffe seinen Schwager vom Thron und such-te Caroli Freundschafft durch einen an thne abgesandten Bischoff (c;).Als diese Bottfchafft auf Caroli Reichs-Gräntzen kam, wurde sie ausBefehl des Kavftrs,welcher die Beschimpfung seiner Gesandten, gegendiese räichen wolle,durch die Alp Gebürg und raube Weg so lang her.um geführt, biß sie an Zehrung fart auskommen.Nach ihrer Ankunft zuAch,und als Carolas diesen Gesandten Audtentz ertheilen wolte, wur-den sie tu ctnZtmer geführt,in welchem derReichs'Marschall,aufetnemerhabnemTdron gesessen,und mit vielen Edelleuten umgeben war. DieGriechen legten einen Liessen Reverentz ab, mußten aber nicht nur vonden Hofleuten vernehmen,daß dieser nicht derKayser seye,sondern wur-den noch verlachet,-.md mit Fausten in das nächstgelegne Zimcr getrie,ben. In diesem saß der Kaystri. Hoffmeister in gleicher Herrlichkeit',deßwegen die Gesandten,dtßwahl den Kayser selbst zu sehen vermeyn-ten; und ihme die gebührende Ehr beweisen wollen. ES gienge ihnenaber wie im Vorzimmer. Gleiches widerfuhr ihnen im dritten,in wel-chem sie nach oberzehlten Weisen den Speißmeister gesehen. Imvierten stunden die Kauft l.Trabanten und Kämmerling, samt ihremObersten in Waffen, das Kayserl. Zimmer zubewachen. Nachdemesie in diesen Vor-Saal getretten,liessen sie sich (um fernerem Schimpfvorzukommen) vor dem Obersten nieder aufdre Erden, und baten, daßerste zuJhr.Kays.Maj begleite. Der Kämmerling richtete sie auf,mit Versprechen ihnen zu willfahren. Der Kayftr selbst, sendete ihnenetliche Fürsten entgegen sie in den Kayserl. Saal zuführen. Allda saßIhr. Maj. in ihrem Ornat. Neben ihm Bischoff Hetto, und GrafHug. Beyderseits zween Kayserl. Söhne, die allbereit Caroli Mtt-Regenten waren, und Bernardus König in Italien, des aus seinerGemahlin Hildegard, von CarologezeugetenPtpini Sohn, auch dieKayserl.Töchteren,Sohns-Kinder, samt deren Frauenzimer, ein jedermit prächtigem Habit ausgezieret. Als die Griechen des Hettonis undHugonis ansichtig worden, welche von ihnen so hoch beschimpfet wor-den,jetzt aber in solcher Hoheit gesessen,sunchen sie wegenSchrecker^zu

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