Band 
Erster Theil
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Helvetischer Kirchen-Geschichten

N, C. G« ihren Closter'BruderCozdertum crwehlet.Als dessen ungeachtet,Wo!,8 l 6 » sieoz (gleich seine Vorfahren gethan) die Hände bey allen GefchäfftendicseSClosters haben wollen, haben die Mönchen gehoffet,weilen er vor-mahl ihr Closter-Glied gewesen, werde er sich freundlich mit ihnen be-tragen, aber er habe es ihnen als ein Rehabeam, ärger gemachet alsseine Vorfahren, Er liesse die im Closter entstandenen Streitigkeitenentscheiden,wo er wolte. Das Keller-und andere Clöster-Aemter, liesseer durch Leyen,nicht durch Closterbrüber verwaltendem Closter seye soviel abgegangen,daß es angehebt den Mönchen an Nahrung manglen.Die Mönchen verklagten ihn bey König Ludwig, welcher räch Carolt8r.r. Tod den Kötttgl.Thron bestiegen. Ader Wolfleos habe sich versichert,die übrige anwesende Bischösse,<jU 08 0MNS8 iuse P 3 rri 8 iciebat eile aciml-niüro 8 monacborumque g 6 vsriario 8 ,als die derMänchen Lemd wa-ren,werden ihme an emRad stehen.Am meisten aber,verliesse er sich auseinen Brief, welcher Ojal)oIici 8 M2cbinationibu8 2 c^uoägm OiabolikiilMro.durch einen Teuftls-Knecht also redet Mönch Ratpertus,ge-stellet gewesen seye und dahin gegangen, daß das Closter S. Gallen ,und etliche andere Ocrterchem Bischoff eigenthümlich zugehören. Hin-gegen haben die Mönchen keinen ihrer Freyheits-Briefen mehr,in ih-rem Gewalt gehabt. Als nunder Bischeffund eivMönch gegen einan-der hitzig gefochten,der König sich erkläret, eS solle bey alten Brief undSiegten bleiben,und gehörten selbige abzulesen,habe Wolfleos vermey-net jene zu desClosters Nachtheil gestellete Schrifft, dem König vor-zulegen, habe aber die dem Closter hinterschlagene Carolinische in dieN Cw Hünd bekomer- und seye dessen nicht gewahr worden, biß es zu spath ge-

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Wesen. Dann aufdes Königs Befehl mußte er diese überreichen, undwurde sie vom König bestättiget.Deren Inhalt war, daß die Mönchenohne jemandes Hinderung, einen Abt nach belieben erwehlen mögen,dem Bifchoffaber sollen sie L'oxaue lVlagillerii c2ul2st>iiiw2ii8-ohneingeistliche» Sachen Wetters mcht verpflrchtet seyn,als daß sie ihme jähr-lich ein pferd/und eine Untz Gold geben; welches diejenigen Wortfind,so BischoffJohannes,der Mönchen Vorgeben nach Kaystrs Ca-roli Freyheits-Briefeinverleiben lassenEihe Bl. z 7 s.Diesen Proceßführten die Mönchen wider den Bischoff zu Achen (Carolt^i. und sei-nes Sohns LudovieiResidentz-Stadt) im fünften Jahr nach AbtWerdonis Tod. Weilen nun in diesen 4.Jabren und etlich Monaten,Wolfleos nach Belieben im Closter geherrschchwird er meineSBedun-Abt Go^ ckens, billig unter die Aebt dieses Closters gezehlet, da indessen Gozber-pert. tus mehr nicht als Bifthoffiicher Schaffner gewesen.Grst nach dem der

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