4^8 HelvetischerKirchen-Gefchichten _
N. C. G. Einige schreiben es seyen 4.8rrLbi gewesen,Anglicus, Gallus,Fulden-L47 sis,AugiensiS,einer habe gelebt in Engelland;die übrigen inFranckreich
zu Fulda,und in der Reichenau. Aber Goldastus vcrmeynet.daß ein ei-niger gewesen; nämlich der Retchenauische.Daß dieser (c) Albint Ledr-jünger gewesen scye,tst unmöglich. Dann Minus L. 804. gestor-ben. Die Anfang seiner Gelehrtheit, hat Strabus gemachet im S.Gallischen Closter: hernach begab er sich zu Reichenau unter die LehrTattonis,und kam nach Fulda, allws er des Rabani Mauri Notarius(6) gewesen, nach Trithemll Meynung war er Lesmeister im ClosterHirschau (e), und nach des Labbei(f) Bericht, vecanus zuS.Gallen.Gewiß ist, daß er auch Reichenamscher Abt gewesen Weilen er abersich mehr gelegt aufdaS Studieren,als aufdie Haußhaltung, sollen ihndieseMönchen (wie die zu Fulda denRabanum) geur?aubet haben (g),der sich alsobald nach Fulda zu seinem gewesnen Lehrmeister verfügt.Als Rabanus aufden Ertzbischoffl. Stuhl erhebt worden, seye Stra-bus in feine Au gekehrk.Jst ihm der Abts Gewalt genommen worden,so hat er doch den Dttelbiß an sein Lebens End beha ten. Aventinusschretbt,er seye Abt gewesen zu S.Gallen(K) Hat aber keinen Grund.Godschal. Ein Schüler Tattonis in der Reichenau (i), und Strabr Mit-eus. Lehrjünger, war Godschalcus. Dessen Nahme (lc) gibt mit daß er einTeutscher gewesen; wegen guten Verhaltens und Zunehmens, warder zugenennet Fulgentius,der Helleuchtende. Es ftye dann, daß dieserNahme ihme gegeben worden, weilen die Lehr, für welche er geeiferet,des Bischsffs Fulgentii gewesen. Er begab sich in das im BischtbumSoiffon, unter dem Ertzbischeffzu Rheims ligende Benedictiner-Clo-ßer Orbez. Um ^ c. 844. nahm er zu Rheims (als daselbst kein Ertz-btschoff war) die Priester-Weihe an, welches Rothadus, Bifchoff zuSoiffon hoch empfunden, ä.o 345- thate er eine Reiß durch Unga-ren,Dalmatien,Jtalien.und hielte sich eine Zeit lang auf zu Rom.
O 847. kam er widerum ins Land; und war von Strabo bewillkommetmit schönenVersen (l) in welchen er rühmet,wie trefflich er und andere,durch dieses Fulgentii Lehr undLeben erbatet werden,daß sie beyde guteFreundfchafft in der Jugend gepflogen; und daß er in keinen Gefahren,
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