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aber für, ein Einsidlerzuwcrden. Begab sich über den Zürichsee, und ^ § «rlasset sich selbst dritt ntder, auf dem gegen der Stadt Rapperschweilüber gelegnen Berg Ezel, allwo eine ohnferndarvon (zu Altendorf)wohnende reiche Wittwe, ibme ein Zellelein und Capell, so noch heutzu Tag stehen soll und von Lang (!) mit gewohnter sehr abergläubigerFeder auSgestrichen wird,erbauet habe.Nachdem er siben Jahr daselbstzugebracht, begäbe er sich weiter hinein, in den wegen damals grausa-mer Wildnuß, genannten finsteren Wald, Schweitzer-Gebtets,bauete ihm daselbst ein Bruder-Häußlein, lebte von seiner Hand-Ar-beit, und dem Allmosen gutthätiger Leuten am Zürich-See, und hattekeine andere Gefellfchafft als zween Raben,welche er ernehrete. NachVerflieffimgeri26. Jahren, wurde er durch 2 Landstreicher aus Be-Wird er-gierd des Raubs in seiner Zeüermördet (m). Die Mörder begaben mordet,sich nach Zürich, denen flogen und schryen die Raben nach, biß sie zu! Zürich ausgestiegen, an dem Ort, an welchem zur Gedächtnuß dieserGeschicht, das Wirthshauß zum Raben aufgerichtet worden seye. DieMörder wurden durch solch Raben-Gefchrey verdächtig, erzeigetcnsich forchtsam/bekenneten die Mordthat, wurden durch den damaligenReichö-Vogtzu Zürich, Adelbertum zum Rad verurthetlt, und aufdem Rad verbrennt. Die Raben machten es diesen Mörderen, wiedie Kranich den Mörderen des Poeten Jbici,die Schwalben dem Va-ter-Mörder Beffo, und auch die Raben und Kräyen einem der vorohngefehr 152 Jahren seinen Reißgefahrten nächtl. Weil ums Lebengebrachswelchen ste von Greiffensee (tmZürichgebiet) biß nach Eglisauverfolget (n). Walter,Reichenauischer Abt,liesse des Metnradt Leich-nam in die Retchenau führen, allwo er biß L. 1039. geblieben.
Die Einsidlische Chronicken, Murer, Buceltnus,Lang, schreiben Viel Fa-von diesemEtnsidler ferner,daß er durch seineEltern ehe er an dieseWelt von! kommen,in den geistl. Stand verlobt worden, daß ihme, welches sol-
chen Einsidleren offt (0) widerfahren,dieTeufel mehrmahl in erschreck- streuet,licher Gestalt erschienen (p); daß er hingegen offt auch mit guten Eng-ten Gespräch gehalten, daß ihne die Königl. Aebttfftn Hildegardts(y) aufdem Ezel offt besuchte, daß sie ihm die Capell und das Zelleleinim finsteren Wald bauen lassen,und wöchentliche LebenS-Mittel dahingesendet, so daß sie für die erste Sriffrerin des Llosters ELn-
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