Band 
Erster Theil
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_ Viertes Buch. _

Bischoff Salonro wurde entrüstet, daß seinetwegen z. so Edle Per- M. C. G.söhnen dssLeben lassen müssen,und weilen er aus seincmUnfall geschlos- 918.sen,er werde sich irgend übel versündiget haben, ja er wüßte sich schuldig/ Sawmodaß er sich dessen gelüsten lasse»,das GottdiesenHerren beschehret hatte,und daß sein unersättlicherGeitz diefelbige wider sich zumZorn gereitzct,sie um das Kayserl. Lehen, und gar ums Leben gebracht, reisete er nachRom,Ablaß zuerwerben,welchen er von Pabst Johanne xi. (nach an-derer Rechnung dem x) erlanget, neben Conftantii Pelagil (an dessenTag er wtderum auf freyen Fuß kommen,) und anderen Heilthümeren.Constantium liesse er zu S.Gallen. Pelagium führte er nach Costantz, Bringtund liesse ihm einen köstlichen Sarck machen, von Go!d,Silber,rc.wel-che crdemErtzbischoffHaddo in Schimpf(weilen ihmHaddo vormalS hEs.fast gleichen Schimpf angethan, Lang nennet eS(§) einen geistlichenPosten) entzogen. Salomo hielte denPelagimn desto höher, weilenselbiger bald nach seiner Ankunft zu Costantz grosse Wunder gethan.

Deren wegen starcke Wahlfahrten dahin geschehen seyen. Solle vor-mals zu Costantz gemartert worden feyn.Sthe Bl.9^ Bueelinus ge-stehet (r) er wisse nicht,wie dieser Leib nach Rom kommen. Murer will(u) nicht zugeben, daß selbiger jemahl zu Rom gewesen. Lang (x) ver-meynet derjenige,welchen Salomo von Rom gebracht, seye ein andererPelagius gewesen.Aber wo hat er gelesen,daß zweenPelagii zuCostantzverehret worden seyen? Aus gleicher Ursach wollen einige,Salomo M.habe diesesSarcksAuszierung vollführt,aber Salomo U habe den An-fang hierzu gemacht(x).AberEccarduö entscheidet diesen gantzenStreit,als welcher umständlich berichtet, wie Salomo m. Pelagium vonRom gebracht,und dessen Sarck sezieret habe.Man (Äerzehlet a!S einWunderwerck, daß als mehrgedachter Bischoffwider vermuthen, zuRom sich aufgehalten, biß Samstag vor dem Palmtag, an diesem abergern zu S Gallen gewesen wäre,er zu Rom Vormittag um 9.Uhr zuPferd gesessen,und selbigen Abend um z Uhr zu S. Gallen ankommenseye. Wäre eben ein Wunderwerck, wie dasjenige, so ä.e. ;i4.vonTheodolo erzehlet worden.WelchediefesBischoffsEhr lieben,thun bes-ser daß sie hiervon schweigen, wie EccarduS. Unter ihm lebten im S.Gallischen Clofter beysamen 42.Priester, z 4 sUnter- viaco-

ni, 2o.Cleriken und Novizen- Er war der erste Helvet. Prälat, welcherKrieg geführt,und 5.nach einander gefolgeker Kayseren geheimerRathLudovici Balbi, Caroli Crassi,Arnolsi, LudoviciiV. und Eonra-

Nnn 2 di.

M ?-54; (t) <Do«a. ^n.9>8. (u) (x)p. 54Z- (x) Cercle, p. ZL.

l-iwZ. x.;4l> s. (r) x. z-, Lucel.Lonü.^.AlS. I-snZ. ;44.