Band 
Erster Theil
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5Z2 Hel vetischer Kirchen- Ges chichten

N.C. G. Selbiger Zeit war Bischoff zu Bafel Adelbertus oder Adeibert l'.

ss8. «evland Mönch zu Sanbiafi. Diesem Bischoff hat der letzte Burgun-

Dischoff zu dische König Rodolff m. in dessen Reich Basel damals begriffen war,Renket wegen treuer Diensten, und weilen das Basierische Bisththum durchiwo. mancherley Unglück sehr geschwächt,mit Nahmen in den HungarischenUberfällen,so übel zugerichtet worden,daß es fich bißrahin nicht erholenkönnen; die Benedictinische Abtey und Closter (würd hernach in einSttfftverwandlet) zuS.German tnGranfelden, samt darzu gehörigem- Land und Leuten,nämlich S.Jmmersthal,S.Ursiz,re.geschenckt (K).rc»r. Als die aufrührischen Römer dem Kayser den dritten RömerzugKayser tti abgenöthigetchattenJhr.Mat-bey sichHermanHertzog tnAlemannien,lsk Emaitzessen Heer den Mönchen zu S Paul ihre Wiesen eingenommen (I),naW^om.^md liessen sich durch keine Bi t bewegen anderstwo Lägerzuschlagöbtßfie (wie man berichtet) durch ein starck Ungewitter abgetrieben,und 4.durch dieStraalerlegtworden.Damals warPabü, Sylvestern, desKaysers Lehrmeister.Deßwegen derKayserdemPabst zu UnterhaltungBeschem seines Stands, 8. Städte verehret. In dem OonLttE-Brtef dieserStädten,bezeuget der Kayser,es seye vormals keine so reicheVerehrung^ ' an die Röm. Ktrch geschehen,und daß erdichtet seye, was von Constarr-tini (setze hinzu Pipini) und Caroli ivr. (auchOttonis i.) Verehrun-gen geschrieben wird (m).Crescentis Wittwe hoffcte der Kayser werdesie heyrathen; als aber der Kayser,ohne daß solches geschehen, abgezo-gen, sendete ste selbigem unter dem Schein der Freundschafft, ein paarStirbt. Handschuhe nach,welche,weilen sie vermisstet waren,dem Kayser das Le-ben benommen haben. Hieraufvermeynte Hermannus AlemannischerHertzog,das Kayserthum an sich zubringen;wozu Lambert BischoffzuHeinrich Costantz, undUrbanus , (Herr Stumpfsetzet (n) Henrieum (hernachn.Kayser. Rupertus, Btschöffe zu Chur selbigem gern geholffen hätten. Aber dieTeutschen Fürsten, erwehlcten Heinrich ll. Hertzsg aus Bayern,deSGeblüts vonSaxen,der bey Leben der Hinckend,nach demTod der Hei,ltge genennet worden. Warum er gehuncken, findet man andere Ursa-chen bey den Mönchen,andere bey bewährten Geftöichtschreiberen (0).1004. DieserKavser war über beyde gedachteCburischeBWöffe so sehr entrü-stet,daß (obfchon er dem Closter Peterlingen; und Meiner Hetmreißaus Italien, zu Zürich dem Closter S. Gallen und Einsidlen (?) ihre

Frey,

(K) rirüif, l.id.r. c.«1. krli 8scr. »48. l.snZ. p. 666 9^7. (I) Lul. Nkrer.

8. (m) Oolästi-Oonliiluc- Imp. a paß. 40.1-ekmLi,, Lkron. 8pir. ä p. 401.vü'er. 8ucce^ p. 89. (n) X. IL. (0) l)vlpin. tic Uo»ack. p. iz6. (p) Üarrm«

1004.