Band 
Erster Theil
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Viertes Buch.

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Lausannen,rc.widerum in deffsibrgen Gemernschassrund blieben bey ih. N. C. G.«e auf allen seinen Reisen. Otto BischosszuCostautz, begehrte auch l°77.Bäbstiiche^b 5 olurioi,.Die würd ihm aber abgeschlagen (22), er wolle-chdann des Kavsers gäntzlich entfchlagen.

Hiemitwar das Feuer etwasgedemt,nicht ausaelöschen. Die biß»Wird ent-dahin am Kayser treue Italiänerhielten eine Zusamenkunft undschol-"^'ten ihn/daß er dem Pabst de gestalt entgegen gegangen seye (a).darzuihn doch die am Reich, am Kayser, an sich selbst untreue Teutsche genö-tbtget hatten. Aber die Teutschen machten es ihm ärger als vorhin,erwehleten(in Gegenwart Päbstl. Gesandten) zu Forcheim den Her,tzoaRodolsszum Röm. König; welchem des Pabsts Legaten eine Cro»aufgesetzt, an welcher herum diese Wort gestanden:

Peers äeäir perro ; Petrus äiaöems poäolpbo.

Der Fels setzt Petrum auf den Thron;

Petrus Rodolfo gibt die Cron.

Der Pabft zwar wolle den Nahmen nicht haben, daß er in dieseWahl gewilliget; oder seinen Legaten befohlen habe,den neuenKöntg zukrönen Doch liesse sich (sagt (b) Herr Tschudi) »aus etlichen Send,„schreiben ansehen, daß ihm des Rodolfi Wahl nicht mißfallen. Alshernach der Pabst Legaten in Teutschland gesendet, unter dem Ver-wand,die zwischen beyden Königen entstandeneKriegebeyzulegen;Kö-mg Heinrich aber sich aus Mißtrauen gegen den Pabst, nicht einlassenwollen,wollen zween Legatendes Pabsts, (ein Abt aus Mafftlien, mitNahmen Bernard (c), und ein gelehrter Mönch Christian geheißen)den Heimweg durch daS Ergäu nehmen, wurden aber von Graf Ulrichzu Lentzburg gefangen, aufdtesem Schloß in Thurn gelegt, nach fasthalbjähriger Gefangenschafft, mit Kayser Heinrichs Erlaubnuß loßgelassen, und dessen, daS sie bey sich hatten, beraubet (ä).

Der neue König versaumete sich auch nicht. Kam in die Reichen«» Zwey.und nachCostantz,verjagte daselbst den vonKayserHetnrich widerum ein- kracht mgesetzten BischoffOtto,und gab das Bischthum dem Altemanno wider. H"vena.Selbiger Zeit war Ulrich n.Abt zu S. Gallen, (Notperti Nachfahr)nach 5. jähriger Verwaltung Tods verblichen, an dessen statt erwehlteder neue König (ii käs eü iplum keßem nominsri, sagt (e) MönchEurkard,so er je einKönig genennet werden mag)Lutboldum,einen da-selbstigen Convent-Herren.Aber wider des ClosterS Willen. Dann siealle (sagt Tschudi)König Heinrich anhangeten.Sie zerbrachen ihm im

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(rr) 8rumpk.lV 4 '-<r^vic1.l.2mbcrr. (b) cir. (c) Lercolö.

^n. cir. (ä) lä. (e) in Lsüb. ^lonsüer. c. 7.