598 Helvetischer Kirchen-Gefchichterr
C. G.Scharmutz darin« er sich trefflich hielte (o).Nach diesem würd alldortlo89. BischoffLambertus, ein söhn Lamberti,des Grafen von Gransee,durchBhchvffs Beförderung Pabst Clementis (p). Dieser war (q) einvergeudigerfEberu prälac, als welcher v el Btfchvffltche Güter, feinen Anverwandte«Behalten, gegeben. Er fiel aber in einen Reuen, gieug durch S. Marti Thor,von Niemand begleitet aus Laufannen, und würd nicht mehrgesehen.Etliche sagten, er habe in einer Wttdnuß den Einßdelstand angenom-men, andere sträueten aus, der Teufel habe ihn hingenommen 0).Nach Bucelini Rechnung (0, kam -iß Jahrs anS ChmifcheBisch-thum, Ulrich Graf von Montfort, de« KayserS Widerpart. Anderefetzen ihn spätber,wie an feinem Ort folget,skbbarv Pabst UrbanuS nennete Bifchoffsnicht (--) Guiehardunhfondern)Vadstl « Gebhardum,das Merck seiner Handen 0), und gab selbigem de«cher Lcgat. Btfchoffl. Gewalt über die Priesterschafft und das gemeine Volck j«Reichenau, die Mönchen aber sollen unter des AbtS Gewalt bleiben.Ferners solle Gebhardchen dafelbstigen neuen Abt weihe«,und verschal-ten daß zu Augspurg und Lbur andere Brschöffe gesetzt werdenrmachteihn, neben dem Bischoff zu Paffauzu seinem Legaten in Alemanaien,Bayeren, Garen (u); da solle» sie änderen, was vonnötheuseye,btßdaß der Pabst einen anderen Legaten sende. Weilen aber bey etliche«Hitz der Päbstifchen käLlianitten, der Eifer sehr groß war, so daß sie keine Ge»Päbstleren metnschafft haben wollen, nicht um mit denen,welche selbst dem Kayserwer den anhangeten,sondern auch mit denen,unter welchen solche geduldet wor-Mvier. ben,frageke Gebhard den Pabst hierüber Raths. UrbanuS nun machtezwischen denen durch Pabst Gregortum Berbanneten solchen Unter-scheid, daß der Kayser und Pabst Clemens im ersten Grad des bannS. seyn sollen. Im Zweyten, ihre Heister und die so bey solchen Beförde-rung suchen.Jm Dritten,diejenigen so mit solchen Gemeinsame pflegen,selbige grüffen, mit ihnen essen, den Gottesdienst bey ihnen verrichten,diese sollen zwar nicht im bann seyn, doch nicht ohne Kirchenbuß avge-noinen werden.Er zeiget auch aufwaß Weife man die Priester ausiuh-nen jolle.Ein solcher Eiferer wider die Kayfertfchen war BernharduS,wo l. Schulmeister zu Eostsütz, welcher hernach sich tu Sachfen begeben.
Dieser
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