rr. C. G
UM
nzi.SchlechtePrälatenzu Engel-berg.
riZ4.
DischoffGuidohaltet sichübel.
Lere einCloster.
Ardutioeinuulob»licher Bt--hoff.
628 H elvettscher Kirchen-Geschichtey._
eine Mauer eines vor« anderen unterscheiden. Beyde waren unter der' Wfstcht deS Probsts allda.
Adethelm der erste Abt zu Engelberg soll nach feinem Tod (so sichä. c. nzi. begeben) bey seinem Grab viel Wunder g-rban haben.Doch sind selbige ungewiß ,sintemah! dessen Sarck, erst c. !6 n.gefunden worden (k). Der Garan reitzke drey aufAdelheimum nacheinander gefolgte Aebte,zu fo uuloblicher Regierung , daß unterihnen keiner würdig geachtet worden, in das Nahmen,Register derEngetbergischen Prälaten gezehlet zuwerden (I). Seyen aus demCloster Etnsidlen nach Engelb. geschicket worden, und mir schlechrenEhren zurück kommen (II).
Einige damals lebende Bischöffe waren nicht besser. Guido einEdler, Xiominisco (m),Btschoff zu Lausannen, welchem Bernhar-duS In einem kurtzen Sendbrief(n>so er an selbigen abgehen lassen,mitkräfftigen Worten die sürnebmsten Pflichten eines BMoffs vorgestel«let; hat aber selbige schlechllich beobachtet.Dan er proprer iliconrinen-riam 8c malum regimen expulius,wegen Unzuchten (o) und schlechterRegierung entsetzt worden. Lang (p) schreibet,fslches stye geschehenC.nzz. meldet aberanderstwo s^), daß noch <?. nz8. Btsthoffl.Weihungen durch ihn verrichtet worden. Daß er bey Bernhardswegen Unzucht verdächtig gewesen,möchte man aus dem schließen,daßBernharduS zu End der Epistel an diesen Bischoff schreibt: Maxime
kemperanria opus est; ne c^ui sliis prsedicar; iple (c^uocl abkc) re-probus Kar. Sonderlich wird die Massigkeit erforderet, damit nichtder so andere lehret, selbst verworffen werde. Dieser Guido soll daseine Meil Wegs unter Vivis ligende Closter Ocre schifftet, von PabstZnnocentio das Pallium empfangen haben, auch von diesem Pabstvermahnet worden seyn,^as wegen Straffenräuberey zerstörte SchloßCleeS, weder selbst aufzubauen, noch anderen solches zugestaiten.
Zu gleicher Zeit lebte Ardutio desHerren von Foucigny söhn,wel-cher nachHumberti Tod,an das Genffische Bischthum beförderet wor-deu.Auch an diesen liesse Bernhardns 2. brief(r) abgehen,aus Mlche»man sehen kan,was der Ardutio im Schild geführt. Im ersten brieswird gemeldet, die BischoffsWadl feye durch die Ckerisey und daSVolck geschehen,und zwar mit so vielen S1imen,daß nicht zuzweifleu,dan daßdiese Wahl von Gott seye, deffewGnad,nicht feinem Verdienst
Ardu»
W l.rnx.p.877.kcz.( 1 ) 16 . p. 878. IN) HiINg. p. (m) von diarlemsc.Hasin. i: >88- (n) Lerak. Lpiü 26. (< ) LtirlK. Lmmvit. VlII.ri. (0) vse.«6§. n. zx. M (r) LM. r/.-S.