Band 
Erster Theil
JPEG-Download
 

646

Helvetischer Kirchen-Geschichten. _

wCG Weilen Hertzog Welftn Bayeren aus Anst iften Rodgerl, Kö-1149. 'nigs in Stciltrn/in Teutschland unruhig war, mußte Kayser ConradKayler den Ruckweg nehmen. Ob nun schon dieses KayserS VerrichtungConrad nicht groß gewesen, belohneke er doch die so mit ihm heimkommen. B 1 -Mjl^schoffOrtblieb verehrte er (darum daß er seinetwegen sein Leben inMq ru. Gefahr gesetzt habe) mit et ichen Schlöfferen, und mir der Gerechtig-ruck. keit des Mü tz schlagens (u).

- ., Nach des KayftrS Widerkunst verweilet der Einfidlische Abt Ro-A,„M,schedslfnicht lang.KlagtdemKayser theils deren vonSchweitz Ungehorsa-Klagdeir me theils daß Urt und Unterwalden, sich derstlbigen annehmen. Hier-wider aufist dieftn vom Kayser beyVerlurstKavftrl.Gnad gebotten worden,Schweiß, d^en von Schweiß sich nicht zubeladen, sondern dem Abr beholffen zu-seyn. Auf daß aber dieser beseht werckfteMg gemachet werbe, geholteder Kayser,auch denen von Zürich, Lucern, und anderen benachbaurteuOerteren, daß sie mit ihrer Macht dem Adt wider die von SchmutzSlnd heystehen. Als die von Schweltz solches vernommen, übersenden sie anrcamloe. Zgxjch, E(. einen bericht vom Verlauf, beschwerten sich der unbilligenUrthleo, und baten , daß sie sich nicht wider sie wollen brauchen lassen,dessen wurden sie von diesen Städten versicherk.ausForcht ihnen möch-te mit der Zeit ein gleiches begegnen. Solches klagte Abt Rodoifaber-11 «a mahl dem Kayser. Aber Ihr. Maj. waren tu - Grafs müd,erklärtezwar Schweiß, Ury, und Unterwalden in die Acht, welches ihnen vielUngemach zustattete, doch weilen die von Zürich und Lucern,dahin diez.Waldstädte mit Marckt den gröffesten Handel hatten, befreyct wa-ren die Aechter zuerhalten,und Grafvon Lentzburg,welchem Zug hör-te ihr Schirmherr und LandSgenoß war.wann sie dieser Enden sicher.Die übrigen Nachbauren börsten nicht Hand an sie legen.

Probstey Abt Wernher hat durch seine Sparsamkeit dem Closter S.Gallen

S. Leon» so Viel erübriget, daß er (circa rempora ieneQuris iuse vv) bey anrucken-bakd zu dem hohen Alter, die allernächst äußert der Stadt S.Gallen gelegeneS.Gallen. Probstey zu S. Leonhard gestisstet,mtt Regulirten Chorherren besetzt,und mit etwas Vergabung bcschenckt. Dieser Probst wurde auch Pfar-rer genennet, dabin die von Hundweil vermahl Kirchhörig gewesen.Das Closter S.Gallen liesse diese Probstey ivAbgang kommen,nahm,nachdem sie i so. Jahr gestanden, die besten Einkommen widerum ansich,die Wohnung w??rde ä.e. 1426. zu einem Nonnen-Hauß gema-chet (x) unddieKirchä.e. iszo. geschletzt(7).

Die

(u) vrüls l.ib, 2 >c. ls. l.anz Ss4:8. (vv) Lurcara. crp.-. (x)BischoAsb.p. 5 ,r. (/) Scumxk. V. S.