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Helvetischer Kirchen- Geschichten
N- C. G.Potenkatep verlassen worden,und Rbodis verlohren,schloffen fiesichei»r l 5 c». in die Jnsul Mathawon welcher her sie beut zu Tag die Maltheftr Rit-ter ge nennet werden.Diesen Ritteren wurde in Hewetia viel gesteuret,«nd ihnen zum beßen, wann sie alt, und zu solchen Kriegen untauglichgemachet worden, Wertn allen Städten so ein wenig etwas nambaff-tes gewesen,Spitthäle gest'fftet worden.Dergleichen Hospital und Or-dens-Hauß würd zettlich aus frommer Leuten mildreicher Handrei-chung zu Müllbausen, oben in der Stadt, hart an der bürg gebauen,und als diese geschleift worden, der Einfang dieses Spittbals auf derenPlatz so weit erweiteret, -aß die Johann iter nicht nur ein Ktrch undHauß,sondern auch den schönsten u d g^öffsten Garten bek mmen (ä).n; l. Abt Rodoifvertilgte sich nicht m?t dem,daß die bey Waldstätte inDrey Kavserl. Acht waren. Er verhetzte den Kayftr solcher G stalten widerWcüdstält dieftlbigen/daß Ihr Maj, dem Bifchoffzu Costantz befohlen, ft-btqe inden Kirchenbann zuthun. „Aber (sagt Herr Tftbudt) die Waldstättemet "gaben nichts dämm, und hielten ihre Pf-sse.i dahin,daß sie th en muß-„ten alle Gottes Recht thun, ur.d wurden die von Ury und Unterwal«den ungedulttg, daß sie fwie die von Schweitz vorhin auch gethan) sichentschlossen,ihre Landsfreyheit zudranchen.und dem Reiche keineDien«n cL. sie mehr Misten. Nachdem aber Kayftr Conrad Todes verblichen,hatDer Abt GrafUlrtch von Lenzburg, des neuen Kayftrs Fridcrict Barbarossawiro zu geheimster Rath bey Jhr.Maj.zuwegen gebracht,daß des Reichs AchtRuh ge, und des Bifthoffs bann wider die Lander aufgebebt worden. FernermeM. gehöre der Kayftr dem Abt von Einsidlen, daß er den Streit biß aufweiteren Kayftrl. befthl einstelle. Dieses Geschäfft wurde erst 0 .111?. lnachdeme es länger als roo. Jahre gewähret) durch GrafRo-dolfvon Rapperfchwetl betragen («).
Ardurium Bischoff zu Genfdedunckte,es wolleder damalige Grafvon GenevotS um sich greissen,deßwegen begehrte er von dem Kayftr ei-ne bestättigung seiner Freyheiten. Selbige erlangete er also, daß derKayftr ihme selbst vorbehalten, daß im Fall J.Maj durch Genfreift,sollen sie von der Priesterschafft mit Gesang und einer Procession em-pfangen wttden, und solle die Clerifty z. Tag für die Wahlfahrt deSRöm. Reichs bitten. Alsfich der Graf noch nicht stillenwolte, ha-ben sich diese beyde Partheyen verglichen etlicher Art.cklen, deren eineralso lautet: Lomes böelis ^ävocarus sub Lpiicoxo eile klebet, derGraf solle als ein getreuer Cast-Bogt, unter dem Bischoff seyn. Die-se«
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