6)6 _ Helvetischer Kirchen-Geschichten _
« sM mus ein FrantzöfischerEdelmann SBernardiLehrjüngermachdeme ern6;. eine Zeitlang die Regel Augustini (wie ihn zwar beduncket) in einergen zu Wtldnuß geübt auch zu Pariß, bey etlichen welche sich in seine Gesell«Müllbau, schafft begeben, solches fortgesetzt. Einige auS diesen liessen sich nieder zuMüllbaufen,wurden von daselvsiigerObetkeit mit einem kleinenKtrch-lein so zu Anfang, oder nach ausgestandener vielfältiger Verstöhrungdurch die Teutschen,Hunnen,Nordmänner,re. Wider-Erbauung derStadt,an das Ort,da die Jll vor Zeiten herab geflossen,gesetzet wordenseyn soll. Auch mit dem darzu gehörigen Gottesacker,und gantzen Ein-fang zu einer Wohnung begäbet. Weilen aber dieser Platz so eng war,daß sie keinen genügsamen Raum hatten,eine ksmmltche Wohnung zu-machen; gaben die Johannittr-Herren nsg. deu4. Bracht«,um einen geringen jährlichen Boden-Zins,) ihnen hierzu einen Hof,welchen sie mit der Stadt gemem hatten , und etwann der Edlen vonGlierS war. Der andere -er Stadt zugehörige halbe Theil, wurde. ihnen freygebiglich ohne alle Beschwerd übergeben. Also körnen sieihnen nicht allein eine Wohnung, und grosse Kkrch bauen, sondernauch hübsche Gärten machen,und hatten vielGutthäter deren vornehm-ster einer war Conrad Zobel, Ritter und Bürgermeister zu Müllhau-fen,welcher daS Closter mit Korn und anderen Gülten herrlich begäbet,und nach seinem Absterben in ihrer Kirch begraben werden wollen (r).Costantzl« um dieseZctt (§) verliesse se»n Leben und BischthumHermann zuCo-
stantz. Die daseldsttger, Domherren lebten bißdahin gleich denMönchenderen die in etnerGesellschafft Aber zu diesesBifchoffSZeiten, sollen sie dieLebens-Lebens, Gattung geänderet haben, also daß dieser ulcimus ex I^lonscbo Oarke-«Zralj ponrifex, und nach jhme kein Btschoff kommen , welcher nachWeise der alten Mönchen gelebt habe. Er solle auch Verletzte fcineSGe-schlechts gewesen seyn. Daher er an Closter und Kirchen viel Güter ge-geben.Dann er solle das Schotten-Closter wider aufgerichtet, und mitBenedictiner Mönchen (die er aus Schottland beruffen) besetzt haben.Er vulffeauch das^ L. ns§. verbrunnene Closter PeterSdausen wi-der aufvauen, im Dom habe er 2. Säulen mit Silber überziehen lassen,und dem Bischthum habe er z oo. March Gold oder Silber,und etli-che Dörffer gegeben ( 5 ). Nach thme würd Bisthoff Orto,aus welchemMünster etliche einen gebohrnen Grafen von Habspurg,andere einen Hertzogenge, reihet, zu Zeringen mache«. War Domherr zu AllgKurg. Erhalle.1172. (r) zu Zürich die Frau-Münster Kirch, und hernach auch da-selbst
(r) »biö. (5) ^lerclc. i^s.Lucel.QsnKsl» ^n. 1167. refert. ( 5 ) viÜ,Ibrä. Sc p. ,67. (c) ttottinZ. 8xec. DZ. p- 579.