Band 
Erster Theil
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672 Helvetischer Kirchen-Geschichten _

„ - m bürg tviderurn geaufnet und zu einer Grifft und Probstey worden sey».'^ 0 . !5l?. waren dieser Stiffibrüdcren ir. ander Zahl.

Dtß Jahrs schrieb Pabst Clemens die, ä. e. n?§. gemeldeteBull,und nahm daö Gestifft zum Grossen Münster in Päbstl.Schirm.Ist die allerälteste Bull,welche dasStisst zuZürtch von Rom empfan-gen.Lang darfsolches widersprechen,kan aber keine ältere anzeigen,«aystr Nachdeme daS unter Pabst Urbano u. zu Jerusalem angebebteFrk-drichs Reich unter Urbano lll. UM^.L. Il8s. als dafe bst der achte Könlgr inv regierte, den Christen wegen ihres ZweytrachtS, eurchSatadin denSultan in Eaypten, wtderum abgetrungen war, entschlösse stch der all-bereit 70 jährige Kanter Friedertch, mit einem Heer von r soooo. nachdem Exempel seiner Vorfahren, inS gelobte Land zureisen. Dahin be-gleiteten ihn neben vielen andereBischössen Ludwig undHeinnch,beydeBischöffe zu Basel, samt vielen gemeinen Knechten auS Rhetta, unterdem berühmten Hauptmann Andreas von Salis (K).Aber diese Reisekostete den Kaysrr (nachdem er die Saracenen in dreyen Treffen über-wunden und Saladinum aus gantz Armenta gejagt) das Leben, ehe erPalestinam erreichet.Dann als er in Comagena,durch das Wasser Se-i -so. lephium den Feind verfolgte, fiel er vom Pferd; blieb mit dem Fuß imStegreifs,als man ihn aus Land brachte tönte ernurnochetl.cheWortredend): ligt zu Tvro begraben. Als hernach die Stadt Aecon vomübrigen Heer belägeret worden, stürben mehr als 50. Bischöffe undGrafen ander Pestilentz. Der Muthmaßung nach auch die BaSleri-scheBischöffe.Alldort wurdBischoff derDomprobst Lutbold,gebohrnerHerr zuRötelen,welcher ^.e. 1202. eine gleiche Reiß gethan habensoll. Bertholt» v. war auch in Kayserl. begleit. Als er aber biß nachnsr. Tvro kam, zwetfels ohn der Kayserl. begräbnuß beyzuwohnen, reseteBem ge, er zurück,und bauete die mächtige Stadt Bern.DerPlatz auf welchem»aucr. ge stehet/laq in der dem ClosterJnterlaken incorponrten Pfarr Künitz.Als es den bürgeren zufchwer seyn wolle, alle Tag wegen des Gottes,diensts dorthin zngehen, richteten sie in der Stadt Capeilarem Lccle-liam (n),eine Caplaney an. Zu deren Patron würd von ihnen einmü-tbiglich erwehlet,Vincentius,ein Uberwinder allerDtngen,sagt der vonKönigshöfen (o).Soü vi3conu8 zu Saragossa in Hispanten gewesen,und in der Diocletianischen Verfolgung auf einem Rost gebraten wor-den

tk) Sprsect,. p-ß.i rl. Lucei. kks:r. ^n. 117,. 1,88. (I) vrKjf. ex Lkro»Klogunr. ^Nrer vrsperx. Lc xleric;ue slii. <_onf. L-.Ivi 5 . (m) l.ekmsn. < 7 kron.8?ir. p. 5s). lcvulrum äocer. (n) l.upul. Ltircm. Lern. VIlc. u. ra. fo)

Wü. Lern. M 5 c.