714 Helvetischer KirchemGefchichten
begriffene FranckforttschkConeilti,betreffende dieBilder,gäntzltchverworffcn,undLehr der ihre Meynung darüber,in diese wenig Motte eingeschlossen. KE LeJrrthu« ex errore culrum ImLZinumrejicit. „Die VerkhMNgdkk bilderen wirdmen/ m t „mitUnrecht und aus Irrthum von selbigem verworffen.'). Ob diesemmrecyl. Es feye,wird sich Herfürthun,so wir die Meynung deffelbigen gründlichuntersuchen. Die Regel des Glaubens Carolswar die H. Schrifft.„WaS gelesen wird (schreibet (r) er- in denBücberen derjenigen,welche„durch Gottes Geist getrieben, der gantzen Welt zu Lehreren gegeben„worden,daS halte ich ohne Manchen, t^oc 26 6!urem Lnimse mere„fuKcerecreäens, dann ich darvor halte, mir seye genugsam zur Se-„ligkett,was dieEvangelifcheHlstorre anzeiget,was dieApostel inihrm„Sendschreiben bekräffrtzen was die vorttefliche Ausleser H. Schrifft„hinterlassen. Dieser letzteren thut er hier Meldung, weilen sie in dem-jenigen Arttcul, welchen ElipanduS streitig gemachet hatte, mit A.Schrifft übereingefitmmet.Undwiderum (u): „Wir begnügen uns der,-Schrifften der Propheten Esangelisten und Apostlen,und der H.recht»-gefinnetenVäteren, welche von der Lehr desjenigen, so dieWahrheit,„der Weg und das Leben ist,nicht abgetretten, sondern die Lehren der„vi. ersten allgemeinen Concilien,so von den Vateren gehalten worden,„unterschiedliche Irrthümer auszureichen,be ntt-' ;und verwerffen alle„neue Redens-Arten und närrischen Erfindungen, und nehmen solche„nicht nur nicht an, sondern verachten sie als Kath. Mit Nahmm„auch das Niceuische Eoneiltum proprer säoranöLrum ,'maMum im-„puäenriMmam rrsältionem, welches unvrrschamterWeise lehren darf,„daß man die Bilder verehren solle.
Ciroius xxvn. ZwarwarCaroli Meynung nicht, daß mavabden Bil-geduldet deren so gar ein Abscheuhen haben solle, daß man selbige aus denen Kir-d,e Miach-chen,in welchen sie sind,mit ungestüm abschaffen solle, oder wann einigeren silver»jjlw, welche gern Bilder in den Kirchen hätten, mit selbigen zerfallenund haderen. Dann weilen der Pabst für die Bilder sehr hitzig gefoch-ten,vermeynte man selbigen , durch eine so milde Meynung zubefänftt-gen,verhossete auch ihn von dem grösseren Übel,nämlich derVerehrungder bilderen nach und nach abzuführen. Sonderlich hat hernach IonasBischoffzuOrleanS/dem ClaudtoErtzbischoffzu Turin,welcher die bil«der keineswegs in den Kirchen gedulden wolle in dteferHoffnung starckeWiderstand gethan, und sich bemühet zubeweisen, daß Bilder in denKirchen haben,einMittelding seye.Carolus schreibt unter anderem (x):„Ob man in denKirchen/dochohneBerehrung allein als eine Erinne-rung
(r) Lxiü. »ä (u) Lxiü. »ä (x) I.jb. r»c. r».