Band 
Erster Theil
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Viertes Buch.

74Z

Mabillon sagt: diese letztere Wort stehen, in keinen vor ä. e. 1500.getruckten oder geschriebenen Bücheren. Das älteste Buch darin« siestchen,feye^.e.is l4.an Tag kommen, und seye Pabst Pius V. dererste, der diese Wort dem Röm. Brevier einverleibet»

l-l v.Jch will zu des Lesers Nachricht noch beyfügen, daß gedachter Rostn-

Mabillon fernerS schreibt (lc), der Rosenkantz ^bestehende ausVater Unser,und 1 so. Englischen Grüßen, wird sonst der Martenpfal-ter genennet,) seye weder von Beda noch von Benedteto entsprungen;dann bey deren Leben der EnglischeGmß nicht üblich gewesen. Wieman aber um 8 - 6. angehebt, das Gebärt des Herren in gewisserZahl zuw-derholen also habe man hernach mit Englischem Gruß glei-ches vorgenomen. Ein Waldbruder habe um c. 1100. vorgegeben,die H. Jungfrau,welche ihm in einer Nacht erschienen,haberine Grä-fin trestich gelobt , wetlen sie täglich den Englischen Gruß so.mahl ge, Marie«,sprechen,solches habe zu der Martcn-Crvrr sda das Gebätt des Herren>6 oder y.der Englische Gruß aber<o. oder 70. mahl widerholetwird)

Anlaß MLben.DieBrüderschafft des Rosenkrantzes,solle 1475.

durch dieLesmeisterzu Cöün; vderdurch Domtniarm (um^. 1220 )aufdte Bahn gebracht, und nachdem sie in Bergeß kommen, durch jenewiberum erneueret worden seyn. Hierzu komt, daß um n6s.Rtchardus Victorinus ein Schottländer, der erste gewesen, welcher die Empfang,Lehr von der reinen Empfängnuß der gebenedeyeten Mutter Christi ""ß dervertdädiget (D.Von denen Feyertagen dieser H.Jungftau,sihe §. i z. ^

L.V. DteEbr-Beweisunggegendie Heiligen, hat zugenommen in!, Kirchen/

dem, daßi.nun weder Kirch (m), noch Capell, noch Altar erbauet wor-rc. den

den, die nicht nach eines oder mehr Heiligen Nahmen genennet worden. Heiligen

Das Closter zu Schafhausen,wurd nach S.Salvater und allen Heilt. sewwmer.gen benamset. Hat aber den ersten Nahmen fast verlobten, und denletzteren behalten, n. Anfangs begehrte man nurdieVorbittderHet--ligen. Strabus sagt (n) darvon: LanQos, wir begehren an für mehr

»die Heiligen,nicht daß sie selbst uns verschaffen,was wir bedörffen, son- als Mit.„dero daß sie dasjenige, so sie uns nützlich seyn wissen, vom Vater der "r sebai-„Lichteren, von welchem alle gute Gab keckt,erlangen. Aber nach-""'

dem mau vergessen- daß Christus der einige Mittler seye, hat man auchnichtaüezett behertziget daß allein Gott derjenige seye,von welchem allegute Gab herrühret, man hat die Heiligen nicht mehr als Mittler, son-

der

(k) § irs, N) /ok. Usjor 8coklu sp. vN'er. üe 8uccess. Lccles. psZ. 76. z.6«

(m) üe plenltj. LIsronens. Lc 1'urxovrsnir viü, I.»nZ. xax. s»l, r> xsz»

1054. s- l») csx. H, üe Neb. Lccles.