L02 Helvetischer KirchemG esch ichten
und regete sich in den sicherm Menschen aller Orten die AnAag des Ge-wissens.Weilen man aber das rechte Heilpsi^ster H.Schrifft nichtap-pliciren wolle,gaben sie ihr Geld um das, das nicht speiset/ unddieArbeit um das/das nicht sättiget / L 5 .5 5. Sondeclich haben diePrälaten und Mönchen, viel abergläubige Sachen erdacht, oder dochwavnsievon aussen herkommen haben sie ihnen die erste Herberg ge-geben. Die Vermehrung der Altären, der Festtagen der Heiligen, dieVerehrung der Reliquien, dteJahrzciten. die einzele Messen,sind mei«siens aus den Elösteren kommen, l/num^uoäczue generarstlri iimile.Jedes Wesen zeuget was sich tdme gleichet- Die Mönchen,alsderenLebenS-Gattung nicht aus Hortes Wort ist,gimqen gern mit solchenSachen um, die in H Schrrffl keinen Grund haben bey sich selbst er-messende, so die H. Schriff die einige Regel in der Kirchen wäre, somußten alle Mönchen ihre Clöster räumenGeMer LXli. Ferner ist zugewahrer. Saß die Clerisey ein Wider sich zeit«cken EN theiltes Reich gewesen ist. Wie die kleinen F sch von den grossen verfol-Mönchen.set und verschlungen werden, also waren die Bischöffe den Elösteren,
' «»d ein Closter dem anderen aufsa ^g. DeeBischoff von Basel demCloster S-Bläst. Dee B schoß von Costantz dem Closter Rheinau,ReichenavundG.Gallerr;dtese6 C osteraber (auch derBifihoff zuBa-fel) dem Closter Pfefers. Wie schwere Kriege haben S.Gallen undReicherm;» gegen etnanderen gefühMBcrg'.N.<45.Wie offt haben sievor den Kayseren,Grafen,rc. wesen eines stuck Felds,rc. gegen etnande-ren gezanchet? Gieng es einem Closter auf, so könte das andere solchesnicht leiden, und schrieben einander schwach an. Wie sind die Schaf-hausitchen u-?d S.Halllfchcn Mönchen, gegen einanderm aufgestandenBischöffe (s) bl.f97. Und die Eiuniaxer gegen die Benediktiner (r)? Der grösse-ren die ste Streit schwebte zwischen den Visiböffen und Mönchen. DieBi-Monchen. UM mosten krafft der alten Co. cillartschen Satzungen, die Mönchenunter dem Daumen behalten. Aber die Mönchen klagten über derBi-schössen znstrenge Beherrschung, und wollen keinen Oberherren gedul-den sondern selbst Meister seyn,welches die Urfach ist des so langwirrigenund schweren StreitS,zwischen dem Bistboffvon Costantz und dem Clo-ster S. Gallen. Jener wendete ein,der Btschöffm altesRecht über die,Closter. Das Closter aber fchützete vor, Pipini und Ca-oliKöntg-undKayferliche Freyheiten: item ihr Closter stehe nicht aufBischofflichem,sondern aufdesRetchS Boden.Deßwegen derKayser selbiges gebe kön-ne,
(;) Oonk. l.2mberr. ^ckakli. -tu. 1071. § ts/s-r. (r) vicl. LcrnkLrä»
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