Band 
Dritter Theil
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ri6 HelvetifcherKirchengeschichtm

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den falschen/nicht aber den eigentlichen Verstand dieser Worten. Kön-ne die Wahrheit nicht kräfftig und deutlich genug beweisen: und scyeeinem Soldat gleich / welcher gute Waffen in der Hand führe / selbigeaber nicht recht zubrauchen wisse. dros czräinem Kujus rei in breviMm»LMabs versrrn arbierzmur: viäclicer in boc verbo,Lst. Ihn bedUN-ke / diese ganze Sach beruhe auf einer kurzen Silben / nämlich demWörklein/Ist : durch welches nicht allezeit das Wesen / sonder dasAndeuten eines Dings zuverstehen. Daß solches auch diß Orts Platzhabe / beweiset er auß der Einsatzung des H. Abendmahls / und allenvon diesem H.Sacrament handlendm Oerteren des Neue »Testaments.Den Grund hierzu hat er belegt/auß Ich. 6- woselbst Christus zweyDing lehre/1. Auf was Weise sein Leib geessen werden muffe. Näm-lich Christi Leib essen/seye nichts anders als glauben/daß Christus zudem End in die Welt kommen und gestorben seye/auf daß wir in ihmdas ewige Leben haben : und Gott vertrauen / daß er uns in Christognädig seyn wolle. Dann gleich die Speise des Leibs/denen/welche siemessen/Krafft gebe zu Erhaltung dieses zeitlichen Lebens : also würkeder in den Tod hingegebn« Leib Christi/das geistliche und ewige Leben/in denen / welche Christum mit Glauben ergreiffen. l i. Daß Christusnicht wolle / daß sein Leib / neben und über diese geistliche Weise/auchmit dem leiblichen Mund genossen werde. Habe deßwegen im H. A-bendmahl/wie die Wort und andere Umstände der Einsatzung/mitge-ben / keine leibliche Nieffung seines wesenlichen Leibs einsetzen wollen:sonder nenne das Brot seinen Leib/weilen selbiges ein Zeichen und Sie-gel seye/mit welchem er die Gläubigen der Gemeinsame mit seinem Leibversicheren / und alle durch seinen Tod erworbene Gnaden und Güterbestätigen wolle. In folgendem Jahr / hat Lutherus an die gesamteKirch zu Reutlingen geschrieben / und was Zwinglius/ durch diesenBrieff/aufzubauen gehoffet/niederzureissen getrachtet O).sächst- Die Sächsische und Eidgnössische Kirch sind anfangs diß Jahrs/We/imd noch wol gegen einander gestanden. Als Melanchthon eine Reiß genBretten/in ßin Vatterland gethan/hat er verlanget/daß Oecolampadstehen ^ dahin komme/um sich mit ihm zuersprachenO). Ich. BugenhagiuSnoch wol bezeugete durch ein sehr freundliches Schreiben/daß ihn des Oecolam-gegen «in. padii Schrifften und Arbeiten sehr vernügen (b). Ich. Müller vonanderen. Mllicon/(daher Rhellicanus genennet) in der Pfarr Egg Aürichge-

blets/

(as) Onf. kssiü. Oecol. Lc 2uinZI. p. i8S. rumßl. Op.H. b.

(a) (b) Lxiü. Oecol. Sc 176. Lvllierüur iüc psürm »b

äo,üiü. Lccl. lib. 16. Kultur.