Band 
Dritter Theil
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N.CG.

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Erasmi»md Lu-ther!Streit/wegenfreyenWillens.

Ursprung

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rey.

2.1 8 Helvetischer Kirchengeschichtcn

scheKirch in diesem Articul einmühtig gewesen/und gleich von Anfangdero Reformation/der Eidgnössischen Kirch darin» beygepflichtet.

Crasmus würd endlich / durch beständiges Anhalten hoher/Geisi-und weltlicher Stands-Personen Römischer Kirch/überwunken/widerLutherum die Feder zuergreiffcn / und unterstuhnde in seinem Büch-lein äe lervo /rrblrrio zubeweisen / daß der Mensch auß eignen Kräss-ten/sich eintweder zu dem das zur Seligkeit nutzlich/schlagen / oder vonselbigem sich abwenden könne. Lasset sich anbey vernemmen/deren Mei-nung/welche etwas dem freyen Willen/noch mehr aber der Gnad Got-tes zueigneten/gefalle ihm wol. Gegen seine Vertraute/Hat er sich ver-klemmen lassen : als er den freyen Willen verchädiget / seye er ohnefreyen Willen gewesen/und habe Herz und Feder nicht übereingestim»mek. v. Luther/hat selbigem in folgendem Jahr eine sehr kernhaffteund geistreiche Schrifft entgegen gefetzt (a). Demnach aber dieserStreit/von unserem Zweck etwas entfehrnet/ werden wir uns bey sel-bigem nicht aufhalten.

Schon Lbr. Is2i. (b) / hat Nicolaus Stork/ ein vonZwickau (einer Statt in Voigticmd an der Mulda) gebürtiger undzu München m Vayeren in der Verzweiflung (c) gestorbener Tuchma-cher/ dieWidertaufferische Schwermerey aufgebracht (cl)/ und Tho-mam Münzer von Stolberg/zu gleichem Irrthum verleitet. Zu fastgleicher Zeit/(/rn.LKr.i 521.) ist zu Wittenberg / Martin Ccllariusvon Marco Stubnero angesteckt worden (e). Sie berufften sich / aufein Buch/welches v. Luther ekr. i pro. von der Christlichen Frey-heit geschrieben / und mißbrauchten dessen Worte: Ein Christen--mensch ftye em tderr aEen Dingen / und niemandemuncerworffen. Sie rühmeten sich Göttlicher Erscheinungen undGesichteren: erachteten das Predigamt; und unter dem Verwand derChristlichen Freyheit/den Oberkeitlichen Stand/über den Haussen zu-tverffcn: haben nicht nur das Papstthum/sonder auch Luther» Refor-mation/als unvollkommen und ungenugsam/widerfochten: den Kinder-lauff verworffen: und solches Gisst erstlich in Thüringen: hernach allerOmn außgesireuct. Demnach der berühmte Arnold bemerket/1. Daßdiese Leuth am häuffigsfen oder? bejssändigejken in denSchweitz geblieben: 2. Bald von Anfang (feinem Ver-nichten

(2) 8cu!r. Hnnal-1.1 so. Lekenck. I-utli. I.zoF. II. r9. (d) ^.rnolcl. N.

XVI. n: 2. (c) I/ornd. (<i) Lxiü. Oecol. öc

»zs. b. (e) Lculr.I.Si §ekenci.N.I..I, iKr.^.