Band 
Dritter Theil
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zla Helvetischer Kirchengeschichten

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,526. Zweifel die Anhang des Brots auch darbey gewesen : hernach nenneder Herr das Brot seinen Leib. Auß solchen Worten hat er zwey Dinggeschlossen: V Daß zwey Ding verhanden seyen: Christi Lcib/und daswir fthm/namlich die Gestalt des Brots. 8. Daß eine Verwandlungdes Brots in den Leib/geschehen. Welches der H. Geist der Kirch inIV. Concilien außgetrnckc habe(b). Der Herr sagt / daß es sein Leibftye. Wer darff sagen daß es etwas anders ftye? VI. Der H. Evan-gelist zeige Nahe an / daß (bey dem H. Abendmahl) ein Wunderwerkgeschehe. Der Herr nahm Brot in die Hande/und sprach durch seineAllmächtigkeit/ das ist mein Lerb: die ganze Welt ftye der Miraculnvc m H. Sacrammt voll: vermeinende auß Cypriano/Ambrosio/Gre-gorio/rc. (c) ftye solches bekant. VII. Sacrammt ftye nichts andersals ein heiliges Zeichen (g). Ander stwo aber wil er/das Wort Sacra-ment / werde etwann für die äußerliche Gestalt: als da einer sage / erhabe den Herren gesehen in der Meß / da er doch allein das äußerlicheZeichen / des Brots Anhang / gesehen / darunder der Herr ist: etwannwerde es für den Leib Christi gebraucht. V111. Paulus spreche 1. Lor.XI. wer unwürdig vom Brot esse/werde (nicht des Vrots/sonder) desLeibs des Herren schuldig. Seye hiemik der Leib Christi gegenwcrtig.IX So das Brot / wann es zu Wicdergedächtnuß des Leibs Christigeessen werde / zu der Seelen Heil beförderlich seye: wie viel heilsamerseyn werde / wann die Wiedergedachtnuß begangen werde/mit Nicftsung des gegenwertigen Leibs Christi. Fehrners hat Eckius behaub-ten wollen:lok. Vl. werde nicht vom sichtbaren Brot gehandlet: dochwerde dort vom Sacrammt geredt : im Sacrammt müsse kein ma-terialisch Bror seyn: die dem H. Apostel Iacobo zugeschriebene Litur-gie ftye nicht untergeschoben noch Apocryphisch.

Oecolam- . Oecolampaoius antwortete auf das I. Von Christo werden lob.padnAnt. XX. ftl-g aeprieftn/ die so da glauben / nicht die so da sehen : daß dieworren/ leibliche Gegenwertigkeit/denen schwächeren Menschen Hindcrnuß brin-ge/in Erschwingung des Gemükts zu den himmlischen Dingen: unddaß viel Christum leiblich auf Erden gesehen/ ohne sonderliche Frucht.'I! Vielweniger Frucht habe man/von des Leibs Christi unsichtbarenGegenwart zuverhoffen. Die H. Schrifft wisse weder von einem un-sichtbaren Leib Christi / noch von einer unsichtbaren leiblichen Gegen-wart dieses Leibs. 111. Die wahre Kirch / habe vom H. Sakramentkeine andere Lehr/als Oecolampadius. Schon Eck vermeine im Pos-seß seyn/gebühre doch einem so berühmten IKeoloZo, die Fundament

seiner

(l>) (c) /z,L.Ii. Z.3. (cl) /^Ä.e.z.2.