Band 
Dritter Theil
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7^6 helvetischer Kirchengeschlchten

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N4v. der Vestung commendiert / würd (an beyden (u) Füssen) verwundet/

und vom Feind gefangen. Alldieweil er an seinen Wunden daniederge-legen / soll ihm S. Petrus erschienen seyn. An statt eines weltlichenVuchs/welches er als einen Zeitvertreiber verlanget/seyen ihm/benebendem Leben Christi/auch klores ägEorum gereichet worden. Bey wel-ches Anlas er / als ein rauher und harber Mensch (v v) zufasten/ und sichzugeislen angehebt. Als ihm die H. Jungfrau darüber erschienen/ver-fügte er sich in dieser H. Jungfrauen Capell/ in Monte Scrrato / ge-lobte ewige Keuschheit, tzergegen habe ihn sothane H. Jungfrau be-gnadiget / daß er übrige Lebenszeit ohne fleischliche unreine Begierdengewesen. AufderRuckreiß/habe er nicht gewußt wohin er sich wendenwolle: deßwegen er sich seinem Maulthier überlaffen/und seye von selbi-gem gen Barcellona getragen worden. SeinSeitenwehr(x)verehreteer ^n.LKr, 1522. der H.Jungfrau. Übrige Kleidung habe er mit ei-nem Bettler eingetauschet: in dessen zerrissenen Kleideren/samt Bettel-stab / gen Minoressa sich begeben / daselbst von tzauß zu Hauß ge-bettlet/und sich Fleischessens enthalten; ohne am Sonntag: an welchemer forthin gebeichtet/und gecommuniciert. Die Meß hat er täglich be-sucht. Selbiger Zeit habe er so viel Göttliche Erscheinungen und Ge-sichter gehabt / daß er von H. Dreyeinigkeit: auch von geistlichen Ue-bungen geschrieben. Man scheuhet sich nicht zusagen / dieses letstereBüchlein seye ihm von der H. Jungfrau angegeben worden: deßwegendero Bildnuß / sothanem Büchlein vorgestellet wird / mit dieser Uber-schrifft: KlAZiltrz keliZionis, die Lehrmeisters des Gottesdiensts.Besagtes Buch soll dann und wann vermehret/und dem Lkr. 15 74.zu Vurges in Spanien getruckten Exemplar/einverleibet worden seyn:

Xäajorem perteäiionem LkrilliLni eile, 6 inäillerenrem le Aerar, Lcexspeäker ea guL Oeus revelaeurus 6r , guLM 6 aü er se clerermi-ner, quX non revelara Lr propoüra 6ne per LvanZelium : „Eines„Christen grössere Vollkommenheit seye/innhalten/und auf Gottes Of-„fenbarung warten/als sich auf etwas entschließen/das imEvangelio„nicht geoffenbaret und enthalten». Eine so schwache Saui/ist das inRömischer Kirch so hoch erbebte unbeschriebene Wort Gottes ! Eineschlechte Gewiffens-Sicherheit/wo man mit Hindansetzung des in tz.Schrisst geoffenbareten Göttlichen Willens/auf neue Offenbarungenwartet! Jgnatius war begierig eine Walfahrt gen Jerusalem zuthun:vorschützende / Christus habe ihn hiezu in einer Erscheinung ange-

ftischet:

(u) Nulls cit. wirrer klsKej. (vv) Viä.ttolx. l.c. (x) 7 »Le»ntt^rr-k«.)uxcsLullLm llrbsui.