Band 
Dritter Theil
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NC.G.

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Helvetischer Kirchmgeschichtm

mierten geweigerte/Bekrafftigung deren Conciliarischen Handlungenmit dem Landsiegel/etwas Unruh (m): und die von der EidgvössischmGesandschafft / vermuhtet-versprochene Veyhilff/ das Concilium gegendie Protestierende zuexequieren/bey allen EvangelischenE idgnossen Miß-trauen erweckt. Demnach sich aber die Römisch-(katholische Ort er-läuteret/daß ihre Gesandschafft allein die Lehr des Concilit/und zwahrohne Nachtheil des Eidgnössischen Bunds/unterschrieben/hat man sichbenügt(n). Diesem Concilio hat auch Franciscus deBachod/Päpstl.Nuntius am Savoischen Hof/und gcnenneter Bischoff von Genf bey-gewohnet(o).

Dchin Gleich nach dem Sprüchwort/m'cht nur die Wald-fonder auch ein

stilles Wasser/Grund frisset: und plötzlich / doch unvermerkt/grossent,g. ^ Schaden verursachen kan : welcher so viel mehreren Schrecken er-. wecket / so vielweniger man daran gedacht. Also hat Bernhardin O-cellus (Ochinus)/Jtaliänischer Prediger zu Zürich/seine Gemühtsnei-gungen/ eine geraume Zeit so meisterlich verhälet / daß er nicht geringeFreundlichkeit genossen. Als aber selbiger / sonderlich nach MartyrisTod/(dann ihn vermuhtlich/das Ansehen dieses Manns zuruckgehal.ten)/die Gedanken seines Herzens entdeckt/und dasVöse/das in dembösen Schatz seines Herzens verborgen gelegen/hervorgebracht/hat mansich übel betrogen befunden. Schon ^Kr. r 561. hat er sich in denSacramentstreik gemischet/und zu Basel in Italiänischer Spraach einBüchlein trucken lassen / von der Gegenwertigkeit des Leibs Christi imH. Abendmahl (p). In diesem Büchlein soll er under ariderem geschrie-ben haben : daß innert 40. Jahren / verschiedene Kirchen Reformiertworden/deren jede sich für rein und vollkommen halte/besonders in derLehr: deßwegen diejenige / welche ihro nicht beypflichten/für Ketzerischachte. Hierum diejenige/welche in der Römischen Kirch leben / schon siedero Irrthümer erkennen/doch selbige nicht verlaffen/sonderdarinn be-harren sollen. Darüber einige/besser-gesinnete Italianer/wDer diesenLibertinischen Geist zuschreiben gewillet waren (q). Demnach aber dißBüchlein/zu Zürich durch gewohnte Censur nicht paffieret/sind (wie O--chinus (r) nicht in Abred seyn können) Vullinger/ Gwalther/und Ioh.Molff/zu Ochino gekehrt/haben ihn darüber verhört/und erinneret/sintenmahl er Eidlich versprochen/ denen Oberkeitlichen Gesätzen zuge-.

horsamen/

(m) vriclol. vantej. 5.8c ir. /ll) Hclvec. 5;7. (v)

6ali. 0kriil. (p) nuncupar, L-rrec///»-»»- ck ^ , In Oisl.

I'--»-/. 0onk. 7 .IV. 01,5. XX. § 17. X^oll. in Lsär.psZ. irK- b.

(Ä liZZ. aäv. Ocliin. in Honmx.H.L.IX. 43^- (r) visl.</e1. c.